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83 Prozent der weltweiten E-Mails sind Spam

Laut Ralf Benzmüller, IT-Sicherheitsexperte und Leiter der G Data SecurityLabs, sind durchschnittlich 83 Prozent des weltweiten E-Mail-Verkehrs Spam-Nachrichten. In der Vergangenheit haben die Betrüger laut Benzmüller überwiegend auf mit Schadcodes verseuchte Dateianhänge gesetzt. Heutzutage sei man dazu übergangen, die Opfer unter einem Vorwand auf gefährliche Websites zu locken. Dabei bedienen sich die Lumpen immer wieder kleiner Tricks, um zu ihrem Ziel zu gelangen. So weisen sie in den E-Mails beispielsweise auf Unregelmäßigkeiten beim Benutzerkonto des Opfers z.B. für soziale Netzwerke hin und fordern den E-Mail-Empfänger auf, die Zugangsdaten auf einer Website einzugeben, zu der ein in der E-Mail enthaltener Link führt. Auch sehr beliebt ist immer noch die Gewinn- oder Erbbenachrichtigung mit dem Betreff „Dringend“ der inzwischen unter dem Pseudonym „Nigeria-Spam“ geführt wird. Daneben beobachtet G Data mittlerweile auch, dass über die Neugier versucht wird, in Besitz der Nutzerdaten zu gelangen. Nach dem Motto „Schau mal hier“ preisen die Cyber-Kriminellen vermeintlich peinliche Videos oder skandalöse Bilder an. Wird der Link in der E-Mail geklickt, ist es meistens um die Virenfreiheit des PCs geschehen.

Einen Überblick über die gängigsten Methoden der Spammer haben die Sicherheitsexperten von G Data in einem Whitepaper zusammengestellt. Es kann über die Website abgerufen werden. (BD)

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