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Diskrepanz zwischen Zielen und Ergebnissen von Cloud- und Virtualisierungsprojekten

Mit ihrem „Virtualization an Evolution to the cloud“-Report ging der IT-Sicherheitsspezialist Symantec der Frage nach, wie Server-, Client-, und Storage-Virtualisierung, Storage as a Service sowie Hybrid- und Private-Cloud-Technologien geplant und implementiert werden. Die zentrale Erkenntnis: zwischen den Zielen von Virtualisierungs- und Cloud-Projekten und dem tatsächlichen Ergebnis klafft eine große Lücke.

Meiste Erfahrung bei der Server Virtualisierung
Im Bereich der Server Virtualisierung verfügen die befragten Unternehmen weltweit über den größten Erfahrungshorizont. Dieses Verfahren wird bereits von 45 Prozent eingesetzt. 75 Prozent der Umfrageteilnehmer beschäftigen sich bereits mit der Einführung von Private- und Hybrid-Cloud-Technologien. Lediglich Storage as a Service kommt laut dem Symantec-Report bei den Unternehmen nicht so gut an. Nur etwas mehr als jedes dritte Unternehmen (36 Prozent) nutzt derartige Angebote.

Server Virtualisierungsprojekte am erfolgreichsten
Bei Server Virtualisierungsprojekten gab es bei der angepeilten Zielerreichung mit einer Lücke von vier Prozent die geringste Abweichung. Diese Lücken traten bei der Skalierbarkeit sowie reduziertem Betriebs- und Investitionsaufwand auf. Weniger erfolgreich waren Projekte im Rahmen der Speichervirtualisierung. Hier beträgt die Soll-Ist-Lücke ganze 33 Prozent. Enttäuscht zeigten sich die befragten Unternehmen in punkto Agilität, Skalierbarkeit und Reduzierung der OPEX-Kosten. Etwas erfolgreicher waren die Projekte zur virtuellen Bereitstellung der Endgeräte. Hier beträgt die Zielabweichung nur 26 Prozent. Kritik wurde vor allem beim Endpoint Deployment sowie der Bereitstellung und  Kompatibilität der Anwendungen laut. Auch die Storage as a Service-Projekte sind wenig erfolgreich verlaufen. So wollten 84 Prozent der Befragten mit solch einem Dienst die Komplexität ihrer Umgebung senken – erreicht wurde dies jedoch nur von 37 Prozent.

Geschäftskritische Anwendungen im Fokus
Laut Symantec zeigen die Ergebnisse auch, dass die Unternehmen geschäftskritische Anwendungen bereits erfolgreich virtualisiert haben und diese Technologie auch als Ausgangspunkt für weitere Projekte nutzen. Mehr als die Hälfte (59 Prozent) der Firmen mit Anwendungsvirtualisierungserfahrungen wollen in den nächsten zwölf Monaten eine Virtualisierung ihrer Datenbanken in Angriff nehmen. 55 Prozent planen Web-Anwendungen und weitere 47 Prozent E-Mail- und Kalenderfunktionen virtuell bereitzustellen.

Bei Hybrid- und Private-Cloud-Lösungen zeigen sich die Unternehmen noch zurückhaltend.  Im Durchschnitt sind es nur ein Drittel der Firmen, die geschäftskritische Anwendungen in die Wolke verlagern. Neben Compliance-Bedenken wird auch die Funktionsweise der Sicherheitskonzepte in Frage gestellt. Daneben bereiten auch Kompatibilitätsbedenken bei den Anwendungen Kopfzerbrechen. Mehr als die Hälfte (59 Prozent) befürchtet, dass Zugänge, Dienste oder der Datenverkehr missbraucht werden könnten.

Service-Qualität in Frage gestellt
Als größte Hürde erweist sich laut Report das Thema Kosten, Sicherheit, Performance und Verlässlichkeit. Mehr als 56 Prozent der Unternehmen mit virtualisierten Servern mussten leicht bis erheblich gestiegene Speicherkosten hinnehmen. Weitere 76 Prozent dieser Gruppe gaben an, aufgrund von Sicherheitsbedenken die Finger von einer virtuellen Bereitstellung geschäftskritischer Anwendungen zu lassen. Genau so viele halten Performance-Bedenken von der Auslagerung ab und 78 Prozent scheuen dies wegen möglichen Schwächen bei der Zuverlässigkeit.

Führungskräfte auf C-Level besonders kritisch
Laut Symantec zeigen sich Führungskräfte auf C-Level gegenüber Cloud und Virtualisierungsprojekten skeptisch. Besonders ausgeprägt sind die Vorbehalte gegenüber den neuen Technologien beim Thema Zuverlässigkeit (78 Prozent), Sicherheit (76 Prozent) und Leistung (76 Prozent). (BD)

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