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eco untersucht die Domain-Branche

Der Verband der deutschen Internetwirtschaft, eco, und der IT-Security-Spezialist Verisign haben im Rahmen einer von Dezember 2010 bis Januar 2011 laufenden Studie die Domain-Branche durchleuchtet. Dabei wurden 203 Akteure um ihre Einschätzung gebeten.

Domain-Handel im Vordergrund
Neben dem Handel mit Domains haben die Anbieter noch weitere Leistungen im Angebot. So bietet mehr als die Hälfte (52 Prozent) zusätzlich Hosting-Leistungen. Daneben finden sich auch E-Mail-Dienste (43 Prozent) oder Datacenter-Services (35 Prozent) in den Produktportfolios. Jedoch bleibt der Handel mit Domains für mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen das Hauptgeschäft, das sie mit maximal zehn Mitarbeitern betreiben. Bei 60 Prozent wird das Domain-Geschäft mit minimalem Personaleinsatz (3 Mitarbeiter) abgewickelt.

.de bleibt Deutschlands Liebling
Trotz der Internationalisierung von Produkten und Dienstleistungen wird die Top Level Domain (TLD) „.de“ hierzulande am stärksten nachgefragt. Die Angebotsstruktur ist zweigespalten: 28 Prozent bieten weniger als zehn TLDs  und 44 Prozent haben über 250 Hauptadressen im Angebot.

Marketingpotenzial nicht ausgeschöpft
Bei der Vermarktung ihrer Angebote haben viele Unternehmen der Domain-Branche noch Optimierungspotenzial. Laut eito scheint die Branche die Kundenstruktur nicht gut zu kennen und betreibt wenig Marketing. Nur 15 Prozent der Studienteilnehmer setzen auf zeitlich befristet Sonderaktion und ähnlich wenige nutzen das Informationsmaterial der Registries für ihre eigene Kundenkommunikation. (BD)

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