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... [mehr]IBM-CIO-Studie: Cloud-Lösungen und Business Intelligence hoch im Kurs
Laut der aktuellen IBM-CIO-Studie wollen 60 Prozent der befragten CIOs in den kommenden fünf Jahren Cloud-Technologien einsetzen. Noch größer ist das Interesse an Business Intelligence und Business Analytics-Werkzeugen. Für 83 Prozent der Umfrageteilnehmer haben diese Lösungen absolute Priorität. Im Mittelpunkt steht dabei der Wunsch, einen Mehrwert aus den stetig wachsenden Datenmengen zu ziehen. Mit der zunehmenden Verbreitung von Mobile Devices wächst zudem das Interesse am Einsatz mobiler IT-Lösungen. Ganze 74 Prozent der befragten IT-Leiter glauben, hierüber neue Absatzchancen für ihr Unternehmen erschließen zu können.
Branchenunterschiedlicher Bedarf
Während in der Chemie- und Erdölindustrie (91 Prozent), der Konsumgüter- (89 Prozent) sowie der Gesundheitsbranche (86 Prozent) die befragten CIOs binnen der nächsten fünf Jahre verstärkt nach Business Intelligence-Lösungen Ausschau halten wollen, schielt man im Tourismus (91 Prozent), der Medien- und Unterhaltungsindustrie sowie im Bereich der Energie- und Versorgungsunternehmen (82 Prozent) vor allem auf mobile Lösungen. Im Banken- und Finanzsektor bestätigen 80 Prozent der CIOs das Riskiomanagement als Top-Thema.
Komplexität und Datenmengen
Weniger Komplexität beschäftigt die IT-Leiter auch weiterhin. Über 80 Prozent der befragten CIOs wollen interne Prozesse weiter vereinfachen. Einigkeit herrscht bei den CIOs und CEOs in der Meinung, dass künftige Aufgaben der Ausbau der Kundenbindung, mehr Personalentwicklungsprogramme und intelligente Datenauswertungen sein werden. Bei den Datenauswertungen werden laut IBM-Studie innovative Methoden und Werkzeuge nachgefragt, um Herr über die Datenmengen zu werden und sie in praxistaugliche Handlungsempfehlungen umzuwandeln. Dabei wird der CIO nicht mehr nur „Chief IT Mechanic“ oder König der Mausschubser betrachtet, sondern vielmehr als Schlüsselfigur des Erkenntnisgewinns aus komplexen Systemen. Daneben gilt es für ihn, die Kosten zu senken sowie Kreativität und Innovation voranzutreiben.

