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Informationssicherheit und Compliance scheitern meist am begrenzten Budget

Weltweit werden Unternehmen immer häufiger Opfer von Computerangriffen auf ihre Informationstechnologie (IT). Effektive Sicherheitsmaßnahmen scheitern jedoch häufig an begrenztem Budget (61 Prozent), Zeitmangel (44 Prozent), Personalmangel (41 Prozent), geschultem Personal (34 Prozent) oder fehlender Autorität zur Durchsetzung (28 Prozent) - und das, obwohl nur 27 Prozent der Unternehmen keine finanziellen Einbußen durch Sicherheitsprobleme verzeichnen. In Deutschland waren für die Hälfte der IT-Ausfälle Hacker verantwortlich.

Die eigenen Mitarbeiter der Unternehmen verursachten 34 Prozent der IT-Probleme (weltweit: 32 Prozent), gefolgt von ehemaligen Mitarbeitern mit 13 Prozent (weltweit: 19 Prozent). Zu diesen Ergebnissen kommt die neueste Studie "The Global State of Information Security 2006" der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC). Gemeinsam mit den US-Magazinen CIO und CSO hat PwC weltweit 7.791 IT-Verantwortliche in mehr als 50 Ländern zum Thema IT-Sicherheit befragt, in Deutschland nahmen 350 Unternehmen an der Umfrage teil.

"Auch wenn es Anzeichen dafür gibt, dass Informationssicherheit in den Unternehmen einen gewissen Reifegrad erreicht, so bleibt noch eine beachtliche Wegstrecke zu gehen", stellt Kurt Glasner, Partner bei PwC fest. Noch immer investieren viele Unternehmen vorwiegend in rein technische Komponenten wie Datensicherung und Firewalls. Danach erst folgen Prozesskontinuität und Mitarbeitertraining auf der Investitionsrangliste.

Glasner: "Doch erst die Gesamtheit aus Strategie, Prozessbetrachtung und eingesetzter Technologie versetzt Unternehmen in die Lage, ein gutes und konsistentes Ergebnis zu liefern. Genau dies wird unter den Begriffen Corporate Compliance beziehungsweise IT-Governance immer stärker erwartet", sagt der Experte für den Bereich Information Technology. Unternehmen, die sich vor Angriffen auf ihre Informationstechnik durch Outsourcing schützen wollten, müssen sorgfältig prüfen, welchem Provider sie ihre Systeme und Anwendungen anvertrauen.

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