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Wer für den Staat arbeitet, ist im Schnitt häufiger mit gelbem Schein daheim auf der Couch, als Beschäftigte anderer Branchen. Dies berichtet das Institut der deutschen Wirtschaft unter Berufung auf eine aktuelle Zählung des Bundesverbandes der Betriebskankenkassen. Schaut man genauer hin, so hängt die Anzahl der Fehltage in den öffentlichen Verwaltungen doch stark vom Beruf ab. Während etwa Polizeibedienstete im Betrachtungszeitraum mehr als 30 Tage krank geschrieben waren, fehlten amtliche Bauingenieure nur 10 Tage. Die bei den Betriebskrankenkassen versicherten Mitarbeiter der öffentlichen Verwaltung blieben 2009 im Durchschnitt 16,6 Arbeitstage auf Grund von Krankheit zu Hause. In der Elektroindustrie waren es durchschnittlich 11,9 und im Mediensektor nur 8,4 Tage.

