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In den Unternehmen werden Endgeräte-unabhängige Arbeitsplätze immer notwendiger, dennoch haben die Verantwortlichen größtenteils noch keine genauen Vorstellungen, wie sie diesen Anforderungen gerecht werden sollen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Erhebung des Leverkusener Beratungshauses Centracon GmbH unter mehr als 340 IT-Managern aus Firmen mit über 50 Mio. Euro Umsatz.
Danach sehen 59 Prozent der Befragten einen deutlich wachsenden Bedarf an flexiblen Arbeitsplätzen, um beispielsweise eine höhere Mobilität der Mitarbeiter zu schaffen oder ihre Organisationsbedingungen zu vereinfachen. Ein weiteres Viertel erwartet in dieser Hinsicht eine moderate Entwicklung. Dagegen erkennt nur ein geringer Anteil von 14 Prozent keine oder lediglich geringe Erfordernisse, die klassischen Arbeitsplatzkonzepte zu verändern.
Trotz der deutlichen Tendenz, flexiblere Arbeitsplatzmodelle zu entwickeln, scheint vielen der Weg dorthin noch unklar. Nur einem Viertel der Unternehmen sind mögliche Lösungsansätze im Detail bekannt. Alle anderen haben dazu entweder nur allgemeine Kenntnisse (52 Prozent) oder fühlen sich noch völlig unzureichend darüber informiert. Dabei hat die Realisierung mobiler und Geräte-unabhängiger Arbeitsplätze für zwei Drittel der Unternehmen zumindest eine mittlere Priorität. 23 Prozent davon sehen sogar eine dringende Notwendigkeit, entsprechende Konzepte umzusetzen.
„Das Zukunftsmodell der Arbeitsplatzgestaltung führt weg von starren, ortsgebundenen Formen hin zu flexiblen Verhältnissen mit geringerer Infrastrukturabhängigkeit“, bewertet centracon-Geschäftsführer Robert Gerhards die Ergebnisse. Notwendig sei dafür ein Umdenken beim Desktop-Management hin zu einer zentralen Steuerung und virtuellen Bereitstellung von Software.
Gerhards sieht dabei jedoch nicht nur eine höhere Mobilität als Effekt, sondern gleichzeitig erhebliche wirtschaftliche Vorteile. „Durch die Zentralisierung können die Benutzerprofile einfacher auf die Prozessanforderungen zugeschnitten werden und zusätzlich verringert sich der Support-Aufwand für die dezentralen Systeme in beträchtlicher Größenordnung.“

