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Ein großer Teil von Geschäftsentscheidungen basieren laut einer internationalen Studie im Auftrag des Business Intelligence-Anbieters Business Objects auf fehlerhaften, unvollständigen oder widersprüchlichen Information - obwohl die Unternehmen viel Zeit und Geld in die Verifizierung ihrer Daten investieren. Ihr zufolge haben in Deutschland rund 75 Prozent der Befragten aufgrund fehlerhaften Datenmaterials schon einmal Entscheidungen getroffen, die sich im Nachhinein als falsch herausstellten.
Nur jeder Zehnte gab an, bezüglich der Qualität der verwendeten Informationen ein reines Gewissen zu haben. Durch die Zweifel an der Datenqualität verlängern sich die Entscheidungsprozesse oft um mehrere Stunden, so die Untersuchungsergebnisse. In den USA wendeten die Kopfarbeiter dafür durchschnittlich zwölf Stunden wöchentlich auf, also etwa 30 Prozent ihrer Arbeitszeit. Wie errechnet wurde, kostet dies ein Unternehmen mit 1.000 Angestellten mehr als 600.000 Dollar in der Woche.

