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Die lancierte Partnerschaft der Deutschen Telekom mit dem Kölner Regionalanbieter NetCologne markiert in den Augen der Berater von Steria Mummert Consulting den Beginn für die Entkopplung von TK-Netzen und Diensten in Deutschland. Die angekündigte Partnerschaft sieht vor, dass die Deutsche Telekom für den Zugang zu ihren Kunden erstmals auf Leitungen eines Wettbewerbers zurückgreift und anmietet und schnelle Internetanschlusse beiderseitig genutzt werden. Dies bedeutet nach Einschätzung des Beratungsunternehmens einen wichtigen Impuls für die Entwicklung künftiger Geschäftsmodelle.
Den Grundstein für die Kooperation legte die Bundesnetzagentur. Im Rahmen des von ihr ins Leben gerufenen Next Generation Access Forums (NGA) haben sich die Behörde und Branchenvertreter bereits auf Vorprodukte und Leistungen sowie eine Standardisierung von Prozessen und IT-Schnittstellen verständigt. Die Übereinkunft soll die Basis für eine mögliche Trennung von Netzen und Diensten bilden.
„Diese Entkopplung bedeutet ein grundlegendes Umdenken in der Telekombranche“, macht Peter Hascher, Telekommunikationsexperte bei Steria Mummert Consulting deutlich. „Künftig wird es – wie schon jetzt in der Energiebranche – eine untergeordnete Rolle spielen, wem die Netzinfrastruktur gehört." (BD)

