Letzte News:

P&I Personal & Informatik AG setzt auf ein Informationssicherheitsmanagementsystem

TÜV TRUST IT GmbH Unternehmensgruppe TÜV AUSTRIA unterstützte das Zertifizierung

... [mehr]
Impulse zur Digitalisierung der Produktion

8. Best Practice Day der FELTEN Group am 15. November 2016 in Höxter (Niedersach

... [mehr]
Silo-Denken in der IT-Sicherheit erzeugt Schwächen und steigert die Kosten

CARMAO-Studie: Kein ganzheitlicher Umgang mit den zahlreichen Teilbereichen vom

... [mehr]
Atos und Felten entwickeln Data Analytics Use Cases für Produktionsbetriebe

Atos Codex Cloud-Plattform unterstützt Manufacturing Execution System (MES) PILO

... [mehr]
iCONOMY ePaper
Suchen & Finden  
erweiterte Suche  

Studie deckt Aufholbedarf bei digitalen Technologien in den Unternehmen auf

Laut den Ergebnissen der Studie „Digitale Transformation: A Roadmap for Billion-Dollar Organizations“ der Strategie- und Transformationsberatung Capgemini-Gruppe in Zusammenarbeit mit dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) Center for Digital Business kann die Mehrheit umsatzstarker und global agierender Unternehmen aus der Möglichkeit der Digitalisierung noch keinen Geschäftsnutzen ziehen. Nur etwa ein Drittel bewerte die Umsetzung von digitalen Veränderungen überhaupt positiv. Die Motivation für Digitalisierungsprojekte beruht vornehmlich auf externen Treibern: 72 Prozent der befragten Führungskräfte nennen Wettbewerbsdruck als wichtigste Triebfeder für digitale Veränderungen, gefolgt von wachsenden Kundenanforderungen mit 70 Prozent.

Fehlendes Fachwissen bremst die Transformation
Den größten Hemmschuh bei der Umsetzung des digitalen Wandels sehen 77 Prozent der befragten 157 Führungskräfte im fehlenden Know-how auf der Ebene der Führungskräfte und bei den Mitarbeitern. Für mehr als die Hälfte (55 Prozent) steht die Unternehmenskultur dem Wandel im Weg und bei 50 Prozent hemmt eine zu komplexe und ineffiziente IT die digitale Entwicklung.

Zwei Dimensionen der digitalen Transformation
Der Reifegrad von Unternehmen hinsichtlich ihrer digitalen Transformation ergibt sich aus zwei Dimensionen. In der Ersten geht es laut Capgemini um die zu implementierenden Elemente, wie beispielsweise die Investitionen, die in die Weiterentwicklung des Kundenerlebnisses, des Geschäftsmodells, der Geschäftsprozesse und in die Ausbildung und Ausrüstung der Belegschaft getätigt werden. Die zweite Ebene beschreibt die Art, wie Unternehmen diese Transformation hin zu mehr Digitalisierung vorantreiben. Hierzu zählen Aspekte wie Strategie, Steuerung des Veränderungsprozesses, Beteiligung der Mitarbeiter und Mechanismen zum Monitoring der erlangten Verbesserung.

Ein weiteres Ergebnis der Capgemini-Studie: Die Digitalisierung der Unternehmen kann in vier unterschiedliche Entwicklungsstufen eingeteilt werden:

- Digital Beginners: Die Gruppe ist beim Einsatz digitaler Technologien nicht sehr aktiv und beschränkt sich auf etablierte Errungenschaften wie E-Mails, Internet oder ERP-Lösungen.

- Digital Fashionistas: Wesentliches Kennzeichen der Unternehmen dieser Gruppe ist der Wille zur Wandlung. Sie haben bereits digitale Tools implementiert, ohne hierüber einen nachhaltigen Nutzen erzielen zu können. Es mangelt laut den Studien-Autoren an einer klaren Strategie und einer Vision, um die Elemente des Transformationsprozesses zusammenzufassen.

- Digital Conservatives: Diese Gruppe hat die Bedeutung einer klaren Vision, internem Engagement und Investitionsmanagement erkannt. Diese Erkenntnis drückt sich auch in einem Fahrplanung Richtung Digitalisierung aus. Dennoch scheitern diese Unternehmen daran, ihre Organisation ausreichend zu mobilisieren, um ambitionierte Ziel zu erreichen. Daneben werden externe Partner und Kunden nur sehr zurückhaltend eingebunden.

- Digirati: Die Unternehmen dieser Kategorie können den Wert digitaler Transformationen sehr konkret für sich formulieren. Sie haben eine vereinigende und umfassende Vision für die digitale Veränderung. Sie investieren hier und beherrschen die Steuerung der damit einhergehenden Veränderung. Auch eine neue Unternehmenskultur ist bereits entwickelt worden. (BD)

Weitere Backgrounder

Mittelstand: Verstärkt Lean-Strategien

Die deutschen Mittelstandsunternehmen nehmen mehrheitlich eine Verschlankung ihrer IT ins

...
Weltweite IT-Nachfrage soll um 4,3 Prozent steigen

Der weltweite IT-Markt wird in diesem Jahr um 4,3 Prozent auf 963,4 Milliarden Euro zunehm

...
Unternehmen fliegen beim Application Portfolio Management blind

Die Analyse und Bewertung der eigenen IT-Applikationslandschaft ist für viele Unternehmen

...
IT-Fachkräftemangel kostet Milliarden

Die gigantische Summe von 11 Milliarden Euro entgeht den hiesigen IT-Unternehmen im Jahr d

...
Zahl der Intensiv-Nutzer sozialer Netzwerke steigt

Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag des Branchenverbandes BITKOM steigt die Summ

...
Universität St. Gallen: Geringe Transparenz der IT-Prozesse

Detecon Consulting hat in einer Studie ermittelt, dass in 65 Prozent der Unternehmen das o

...
Leistungsbezogene Bezahlung beliebt

Laut einer aktuellen Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft verknüpfen fast vier v

...
Zertifizierung der IT-Servicequalität - Das Problem der Nachhaltigkeit

Immer häufiger stellen Unternehmen deutliche Schwächen in ihren IT-Prozessen fest und hole

...
Braucht CRM auch Business Intelligence?

Interview mit Anastasios Christodoulou, Geschäftsführer des Hamburger Beratungshauses nove

...
IBM-Studie: Mittelstand bekennt sich zum König Kunde

Laut aktueller Mittelstandsstudie „Inside the Midmarket: A 2011 Perspective“ von IBM hat s

...