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Unternehmen missachten Sicherheitsheitslücken in ihren Netzwerken

Über 73 Prozent der von Dimension Data im vergangenen Jahr untersuchten Netzwerkgeräte in den Unternehmen wiesen mindestens ein bekanntes Leck auf. Dies geht aus dem nun veröffentlichten „Network Barometer Report 2011“ von Dimension Data hervor. Damit erfährt die Menge an Sicherheitslücken nahezu eine Verdoppelung im Vergleich mit den Ergebnissen aus dem Jahr 2009 (38 Prozent). Darüber hinaus zeigen die Ergebnisse, dass eine einzelne hochriskante Schwachstelle, die der Anbieter Cisco im September 2009 identifizierte, noch in zwei Dritteln (66 Prozent) aller Geräte nicht behoben wurde. Laut Dimension Data ist diese Schwachstellen für den enormen Anstieg der Sicherheitslecks ursächlich.

Sven Heinsen, Direktor Business Solutions bei Dimension Data Deutschland, sieht bei den Unternehmen einen Widerspruch, da Anwender auf die Firmen Druck ausüben, die Daten und vertraulichen Informationen zu schützen. „Es ist kaum zu glauben, dass Unternehmen sich diesem Riskio aussetzen“, so der Direktor. Hinzu käme, dass die Unternehmen häufig nicht über ausreichende Kenntnisse über ihre Technologien verfügten. „Frühere Studien zeigen, dass rund 25 Prozent der befragten den jeweils aktuellen Status ihrer Netzwerkgeräte nicht kennen“, so Heinsen. Doch ein Bemühen der Unternehmen, in punkto Sicherheit die Hausaufgaben gemacht zu haben, sieht Heinsen schon. Denn ohne die von Cisco entdeckte Lücke, seien die Unternehmen auf einem guten Weg: die nächsten vier Schwachstellen fanden sich in weniger als 20 Prozent aller Geräte. Dennoch weist der Manager darauf hin, dass bereits eine Schwachstelle ausreichend sei, um gegen die Richtlinien der Datensicherheit zu verstoßen. Die Unternehmen müssten weit mehr Aufwand betreiben, um sich adäquat zu schützen. Regelmäßige Netzwerkscans seien hier das Mittel der ersten Wahl, um der Bedrohung Einhalt zu gebieten.

Es tut sich was

Nur neun Prozent der untersuchten Netzwerkgeräte hatten den letzten Support-Tag bereits überschritten. Im Jahr 2009 waren es noch 31 Prozent. Der Anteil der Geräte, die das Verkaufsende überschritten haben und sich dem Ende des Lebenszyklus nähern, beträgt 47 Prozent. Laut Dimension Data gibt es jedoch Hinweise darauf, dass sich die Unternehmen in zunehmendem Maße bewusst sind, ab welchem Zeit im Produktlebenszyklus der Risikofaktor gravierend zunimmt.
Der Report umfasst  aggregierte Daten von 270 Technology Lifecycle Management Assessments, die Dimension Data 2010 weltweit für Unternehmen aller Größen und Wirtschaftsbereiche durchgeführt hatte. Dabei untersuchte das Unternehmen, inwieweit das Netzwerk zur Unterstützung dsr jeweiligen Business ausgereift ist, indem Konfigurationsabweichungen von Best Practices, potenzielle Sicherheitsschwachstellen und der End-of-Life-Status von Netzwerkgeräten bewertet wurden.

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