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Das Telefonieren per Internet findet immer mehr Anhänger. In diesem Jahr werden hierzulande 11,2 Millionen Nutzer regelmäßig über die IP-Netze telefonieren – laut BITKOM eine Steigerung von 13,5 Prozent im Vorjahresvergleich. Dies gab der Hightech-Verband nun unter Berufung auf aktuelle Zahlen des European Information Technology Observatory bekannt. Damit VoIP-Projekte nicht zum Papiertiger werden, hat der BITKOM ein paar grundlegende Stolpersteine identifiziert, deren Umschiffung den Projekterfolg sicherstellen soll:
1. Technische Voraussetzungen: Für die Realisierung von VoIP ist ein schneller Internetzugang per DSL oder Kabel notwendig. Langsame Internetverbindungen unter einem Mbit/s werden nicht von allen Anbietern unterstützt.
2. Das alte Telefon weiter nutzen: Beim Wechsel auf IP-basierte Telefonie ist nicht zwangsläufig auch neue TK-Hardware notwendig. Das alte Telefon kann mittels VoIP-Adapter „internettauglich“ gemacht werden.
3. VoIP-Anbieter und Tarife vergleichen: Neben den unterschiedlichen Anbietern sollte auch die Preisstruktur genau unter die Lupe genommen werden. Welcher Partner nun der richtige ist, kann durch die Analyse des eigenen Telefonverhaltens erfolgen.
4. Unterschiedliche Vorwahlen einplanen: Bei Vertragsabschluss kann die eigene Rufnummer in der Regel mitgenommen werden oder auch einen neue Rufnummer zugewiesen bekommen. Letztgenannte kann dann entweder die gewöhnliche Ortsvorwahl oder aber auch eine spezielle 032-Vorwahl sein. Laut BITKOM sind solche Vorwahlen häufig nicht durch die Telefonie-Flatrates abgedeckt.

