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Die mittelständischen Unternehmen sind mehrheitlich nur begrenzt von der Wertschöpfung ihrer IT angetan und sehen erhebliche Optimierungsmöglichkeiten. Lediglich 14 Prozent zeigen sich in dieser Hinsicht „sehr zufrieden“ und weitere 27 Prozent „zufrieden“. Bei drei von fünf Firmen herrscht hingegen eine getrübte Stimmung, ein Viertel von ihnen gibt sogar ein deutlich negatives Urteil ab. Zu diesem Ergebnis kommt eine Erhebung des Karlsruher IT-Providers ORGA GmbH unter mehr als 400 Mittelstandsunternehmen mit über 25 Mio. Euro Umsatz.
Als primäre Ursachen für eine begrenzte Wertschöpfung durch die IT machen die befragten Anwender keineswegs in erster Linie mangelnde Investitionsmöglichkeiten verantwortlich. Dieser Aspekt wird zwar von 52 Prozent als mitentscheidend angeführt, deutlich stärker werden jedoch interne Bedingungen als Gründe genannt. Dazu gehören insbesondere die Komplexität der technischen Infrastruktur (61 Prozent) und Mängel bei der Qualität der IT-Services (58 Prozent). Aber auch die Ressourcen und Skills in den IT-Abteilungen entsprechen meistens nicht dem Praxisbedarf. Wohl auch deshalb registrieren 44 Prozent Schwächen in der Flexibilität bei veränderten technischen Anforderungen.
Beachtenswert an den Ergebnissen der ORGA-Erhebung ist zudem, dass es im Mittelstand offenbar häufig noch an einer ausreichenden Fokussierung der IT auf die Geschäftsprozesse mangelt: Fast jeder zweite Anwender sieht hier aktuell Defizite mit negativen Folgen für die Wertschöpfung. Auch die mangelnde Transparenz und Steuerbarkeit der IT-Kosten stellt für 41 Prozent ein nennenswertes Problem dar.

