Aktuelle Praxishilfen:

Ganzheitlich digitale Rechnungsprozesse

In der Praxishilfe werden die kritischen Faktoren in der gegenwärtigen Realität

... [mehr]
Fitness-Check der IT-Infrastruktur

Die Praxishilfe untersucht die Leistungsbedingungen anhand von zehn zentralen Me

... [mehr]
Auswahl des IT-Providers nach der Service-Qualität

Anhand der Praxishilfe können die Anwender unter dem Gesichtspunkt der Service-Q

... [mehr]
Analyse der internen IT-Service-Qualität

Im Wettbewerb kommt nicht nur den IT-Technologien, sondern auch der Qualität der

... [mehr]
Anforderungsanalyse ECM

Die Praxishilfe beschäftigt sie sich insbesondere mit den zentralen Nutzenaspekt

... [mehr]
Suchen & Finden  
erweiterte Suche  

Actinium-Studie: Anwender klagen über hohen Schwierigkeitsgrad der BI-Projekte

25.04.07

Die Einführung von Business Intelligence-Lösungen (BI) stellt die Unternehmen nach eigener Einschätzung vor sehr anspruchsvolle Aufgaben. In einer Erhebung von Actinium Consulting räumen die darin befragten Unternehmen mehrheitlich ein, dass bei der Realisierung ihrer Projekte eine Reihe erheblicher Fehler gemacht wurden.
Laut der Studie unter mehr als 200 branchenübergreifend ausgewählten BI-Anwendern im deutschen Markt geben fast zwei Drittel der Befragten zu Protokoll, dass ihnen die bisherigen BI-Maßnahmen überdurchschnittlich schwer gefallen sind. 41 Prozent bezeichnen den Schwierigkeitsgrad sogar als „sehr hoch“. Lediglich ein Viertel der Unternehmen hat die Umsetzung der Business Intelligence-Strategien frei von außergewöhnlichen Anforderungen erlebt, weitere 7 Prozent blicken nach eigenem Bekunden gar auf vergleichsweise einfache Projektbedingungen zurück.
Actinium-Geschäftsführer Klaus Hüttl vermutet vor allem strategische Schwächen als zentrale Ursache der vielfachen Projektschwierigkeiten. „Offenbar besteht häufig keine präzise genug definierte Ausrichtung der BI-Vorhaben. Als Folge kommt es zu unzureichenden Planungen, weil es dadurch zwangsläufig an der erforderlichen Grundorientierung und den Detailanalysen mangelt.“
Diese Einschätzung wird auch durch die Befragungsergebnisse bestätigt. Danach stellt jeder zweite Anwender rückblickend fest, dass unzureichende Anforderungsanalysen zu den größten Fehlern in der Projektrealisierung gehörten. Die Prozessanalysen entsprachen sogar in 61 Prozent der Fälle nicht den Erfordernissen. Zudem wurde mehrheitlich der Bedarf an fachlichen Kompetenzen und Ressourcen zu sehr am tatsächlichen Bedarf vorbei geplant. Zu den weiteren typischen Schwächen der Business Intelligence-Maßnahmen gehören eine zu oberflächlich vorgenommene Auswahl der BI-Tools (46 Prozent) sowie eine zu optimistische Zeitplanung für die Umsetzung der Projekte (39 Prozent).
„Erstaunlich ist, dass in einem solch beträchtlichen Maß allerorts ähnliche Fehler gemacht werden“, wundert sich der Actinium-Consultant Hüttl. Dies lasse nur den Schluss zu, dass sehr verbreitet deutliche Defizite beim kompetenten und erfahrenen Umgang mit Business Intelligence-Lösungen bestehen. „BI ist technisch noch zu wenig in den Unternehmen angekommen“, resümiert er. Als ein besonderes zentrales Problem sieht er jedoch die Ausrichtung der Projekte. „Viel zu oft erfolgt eine Orientierung an persönlichen Präferenzen, statt an einer fachlich fundierten Anforderungsanalyse.“
Auffällig sind für ihn jedoch nicht nur die Projektschwierigkeiten, sondern auch die nach der Erhebung augenfällig häufigen Fehlentscheidungen bei der Auswahl der BI-Produkte. „Es muss zu Denken geben, wenn in fast jedem zweiten Fall während des Projekts die ursprüngliche Softwareentscheidung in Frage gestellt wird“, urteilt Hüttl. Eine der Ursachen ist für ihn, dass die Hersteller von BI-Software oft nicht die Praxis in den Vordergrund stellen, sondern mit interessanten Features, schnellen Einführungszyklen oder Integrationsargumenten locken würden. „Darauf fallen viele Unternehmen herein und stellen dann während der Projektrealisierung deutliche Diskrepanzen zwischen ihren Bedürfnissen und den Möglichkeiten der BI-Software fest.“


Wie bewerten Sie den Schwierigkeitsgrad Ihrer bisherigen BI-Projekte?
- sehr hoch: 41%
- hoch: 28%
- mittel: 24%
- gering: 7%
(n = 224 BI-Anwender; März 2007)

Welche Fehler wurden bei der Projektrealisierung hauptsächlich gemacht?
- unzureichende Anforderungsanalyse: 56%
- unzureichende Prozessanalyse: 61%
- keine ausreichende Systemauswahl: 46%
- eigene Kompetenzen und Ressourcen überschätzt: 55%
- zu optimistische Zeitplanungen: 39%
- Anderes: 16%
(Mehrfachnennungen möglich)

Weitere Meldungen

Bitkom schreibt Deutschen Internet Preis 2008 aus

Der Branchenverband Bitkom hat die diesjährige Runde des Deutschen Internet-Preises gestar

...
Internet Security Days machen in Brühl bei Köln halt

In der Zeit vom 13. bis 15. September 2011 treffen sich internationale  Sicherheitsex

...
Verwaltungen setzen auf IT-Sicherheitspersonal

80 Prozent der Verwaltungen in Ländern und Kommunen setzen auf IT-Sicherheitspersonal, um

...
BitDefender warnt vor Trend zum Web 2.0-Phishing

Seit Anfang des Jahres haben Phishing-Nachrichten einen Anteil von 7 Prozent am welweiten

...
T-Systems mit konvergentem Angebot für den Mittelstand

T-Systems bietet mittelständischen Kunden ab sofort einen gemeinsamen Anschluß für Daten u

...
Vier-Milliarden-Grenze bei der Handy-Nutzung geknackt

Weltweit wird die Zahl der Handy-Nutzer in diesem Jahr erstmals die Vier-Milliarden-Grenze

...
Shared Service Center: mehr Effizienz im Personalwesen

Jedes sechste Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern nutzt im Personalbereich ein Share

...
BITKOM stellt Kodex für Geodatendienste vor

Die wichtigsten Anbieter von Panorama-Bilderdiensten im Internet haben einen Vorschlag für

...
Unilever und Unisys sind sich beim Outsourcing einig

Unilever, Anbieter von Nahrungsmitteln sowie Haushalts- und Pflegeprodukten, hat mit Unisy

...
Business Intelligence für Navision-Anwender in wenigen Tagen

Ohne lange Projekte können Anwender des ERP-Systems Navision eine voreingestellte Business

...