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Anforderungen an Business Software im Wandel

26.03.08

Die an die Business Software gestellten Anforderungen werden sich in den kommenden zwei bis fünf Jahren verändern. Dies ist das zentrale Ergebnis einer Studie der Fachhochschule Nordwestschweiz. Ihr zufolge stehen prozessorientierte Aspekte bei den Firmen künftig im Fokus.

Laut der Studie legen die Unternehmen heute insbesondere Wert auf eine effiziente IT-Unterstützung der Kernprozesse. Der Einsatz von Lösungen fokussiere daher die Bereiche Finanzbuchhaltung, Einkauf, Lagerhaltung, Controlling und Personal. Künftig aber werden laut Studie die Prozesse immer wichtiger. 72 Prozent der Befragten sehen den Schwerpunkt in regelmäßigen Analysen und Bewertungen von Kundeninformationen und darauf aufbauenden Marketing-Aktivitäten. Eine regelmäßige Verbesserung der Abläufe steht für mehr als die Hälfte (56 Prozent) der Umfrageteilnehmer ganz oben auf der Anforderungsliste an die Business Software.

Prozessoptimierung für den Erfolg
Knapp ein Viertel der befragten Unternehmen arbeitet heute schon an einer kontinuierlichen Optimierung ihrer Prozesse. In fünf Jahren werden es bereits mehr als die Hälfte der Firmen sein, die sich aktiv mit der Prozessoptimierung befassen. Weiterhin brachte die Studie ans Licht, dass vier Fünftel der Unternehmen über ein produktives ERP-System verfügen und einem Release-Wechsel offen gegenüber stehen, wenn damit neue betriebswirtschaftliche Funktionalitäten einhergehen. 73 Prozent gaben neue technologische Möglichkeiten wie Schnittstellen zu anderen Applikationen oder mobilen Anwendungen als Grund für einen Wechsel an.

Release-Wechsel erst bei Support-Ende
Bei mehr als der Hälfte der befragten Unternehmen steht ein Release-Wechsel erst ins Haus, wenn das Ende des Supports bekannt gegeben wird. Rund 83 Prozent beabsichtigen, nur auf erprobte und investitionssichere Technologien zu setzen. Fast zwei Fünftel betrachten die Technologie als irrelevant, wenn die Business-Anforderungen erfüllt sind. IT als Image spielt nur bei mehr als einem Drittel eine Rolle. Ebenso viele Unternehmen bewerten die Technologie als Business-Driver.

„Software as a Service“ setzt sich durch
Während derzeit deutlich mehr als zwei Drittel (64 Prozent) ein eigenes ERP-System und Hardware im Hause betreiben, werden es in fünf Jahren nur noch 45 Prozent sein, da Outsourcing oder Software as a Service stärker Einzug in die Unternehmen halten werden. Die SaaS-Variante von CRM-Lösungen werde in den kommenden fünf Jahren um Rund die 50 Prozent wachsen, so die Studie.

Business-Strategie als Kompass
Bisher nutzen weniger als ein Fünftel der befragten Unternehmen eine generelle Business-Strategie, um die Entscheidungsfindung zu steuern. Bis 2012 werde sich der Anteil der Firmen verdoppeln. Ähnliches gilt für das Management der Daten. Derzeit geben nur 14 Prozent an, über standardisierte Stammdaten ohne Redundanzen zu verfügen. Dieser Anteil solle sich bis 2012 mehr als verdoppeln.

Im Rahmen der Studie „Welche Anforderungen müssen Business Software Systeme in den kommenden drei bis fünf Jahren Stand halten“ wurden im Auftrag von Bison 620 Unternehmen aus der Schweiz, Deutschland und Österreich befragt.

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