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Anwender bemängeln geringen Funktionsumfang der Zeiterfassungssysteme

17.03.11

Das ausschließliche Erfassen der An- und Abwesenheiten der Belegschaft reicht den mittelständischen Unternehmen nicht mehr aus. Vielmehr erwarten sie von modernen Lösungen zunehmend Funktionen, um die Personalplanung zu verbessern. Dies belegen die Ergebnisse einer Studie der Universität Furtwangen und REINER SCT in deren Rahmen 650 Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen zum Thema Zeiterfassung befragt wurden.

Zusätzliche Funktionen gewünscht

Insgesamt 15 Prozent der Befragten nannten Anwendungsmöglichkeiten, die über den ursprünglichen Funktionsumfang von Zeiterfassungslösungen hinausgehen – etwa eine Unterstützung bei Projekten in Form von Projektanalysewerkzeugen oder auch den Einsatz innerhalb der Betriebsdatenerfassung. Der Wunsch nach zusätzlichen Funktionen drückt sich laut Studienautoren auch in der Kritik an den derzeitig verfügbaren Lösungen für Zeiterfassung aus. Fast jedes dritte Unternehmen (32 Prozent) rügt den mangelhaften Funktionsumfang. Genau hingeschaut finden sich vor allem eine integrierte An- und Abwesenheitsanzeige sowie eine Überstundenauswertung ganz oben auf der Wunschliste der Funktionen. Hierüber hinausreichende Funktionen zur Personalplanung und -abrechnung wünschen sich mit der Schicht-, Dienst- und Urlaubsplanung, der Durchschnittswert- und Sonderzuschlagsermittlung sowie eine Erfassung von Fehltagen insgesamt 39 Prozent der befragten Unternehmen. Jedes fünfte Unternehmen (20 Prozent) wünscht sich eine Verbindung zu anderen Lösungen. Zudem möchten acht Prozent ihr Zeiterfassungssystem zur Projektverwaltung und -auswertung nutzen.

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