Aktuelle Praxishilfen:
Ganzheitlich digitale Rechnungsprozesse
In der Praxishilfe werden die kritischen Faktoren in der gegenwärtigen Realität
... [mehr]Fitness-Check der IT-Infrastruktur
Die Praxishilfe untersucht die Leistungsbedingungen anhand von zehn zentralen Me
... [mehr]Auswahl des IT-Providers nach der Service-Qualität
Anhand der Praxishilfe können die Anwender unter dem Gesichtspunkt der Service-Q
... [mehr]Analyse der internen IT-Service-Qualität
Im Wettbewerb kommt nicht nur den IT-Technologien, sondern auch der Qualität der
... [mehr]Anforderungsanalyse ECM
Die Praxishilfe beschäftigt sie sich insbesondere mit den zentralen Nutzenaspekt
... [mehr]arcplan benennt fünf Minenfelder bei mobile BI-Projekten
Für arcplan steht es fest: mobiles Business Intelligence (BI) wird in diesem Jahr einen extremen Aufschwung erleben. Der BI-Lösungsanbieter stützt seine Meinung auf eine aktuelle Marktstudie von Howard Dresner, derzufolge bis 80 Prozent der Anwender binnen der kommenden zwei Jahre ausschließlich mobil auf die Analyse-Lösungen zugreifen werden. Damit mögliche Projekte in der Realisierungsphase nicht auf Grund laufen, hat der BI-Spezialist mögliche Fallen identifiziert, deren Umschiffung den Erfolg von mobile BI-Projekten unterstützen soll:
1. Die Funktionsfalle: Wenn sich Anwender erstmalig mit mobilen BI-Applikationen beschäftigen, so erwarten sie regelmäßig die gleichen Funktionen, die sie von Laptops- oder Desktops kennen. Funktionen à la „Drag & Drop“ bieten die mobilen Lösungen jedoch noch nicht. Damit einher geht laut arcplan eine völlig andere Nutzererfahrung. Hierbei gilt es, die Anwenderfreundlichkeit durch Funktionen wie beispielsweise Zoom oder einfache Navigation so weit wie möglich zu maximieren. Wichtig soll es zudem sein, den Nutzer mit Funktionen vertraut zu machen, um einen „sanften Übergang“ zu gewährleisten.
2. Die Design-Falle: die begrenzten Größen von Displays mobiler Endgeräte machen ein gänzliches Re-Design bestehender Anwendungen notwendig. Daneben müssen Smartphone Apps andere Anforderungen erfüllen als Tablet-Anwendungen. Während auf Tablet PCs noch ganze Dashboards angezeigt werden können, sollte bei Smartphones der Listencharakter der Berichte im Vordergrund stehen. Mit wachsendem Verbreiten der mobilen Endgeräteklassen werden die Unternehmen ihre Dashboards und Berichte künftig automatisiert an die entsprechende Bildschirmgröße anpassen, um somit eine einfache Verteilung sicherzustellen.
3. Die Zielgruppenfalle: Im Vorfeld der Realisierung sollte ein genauer Blick auf die Anwender und deren Nutzungsintensität geworfen werden. Anwender am Schreibtisch sind laut arcplan nicht der richtige Maßstab in Sachen mobiles BI. Vielmehr sollten die Gewohnheiten und Bedürfnisse von Vertriebsmitarbeitern oder reisenden Managern der Dreh- und Angelpunkt aller mobile BI-Aktivitäten sein.
4. Die Sicherheitsfalle: Die Anywhere-Funktionen stellen die IT-Abteilungen in punkto IT-Sicherheit vor neue Herausforderungen. Neben der Möglichkeit mobile Endgeräte zu verlieren droht hier auch die Gefahr durch den Zugriff von dritter Seite. Es gilt, ein entsprechendes Sicherheitskonzept anzufertigen, dass möglichen Bedrohungsszenarien fokussiert.
5. Die Applikationsfalle: arcplan weist darauf hin, dass nicht jede vorhandene BI-Anwendung zwangsläufig auch mobil verfügbar sein muss. Das Zünglein an der Waage sollte vielmehr die täglich Praxis von Smartphones und Tablets PCs sein. Analog zu Blogs, die schnell konsumiert werden, sollten auch die Informationsangebote von mobile BI sein. Umfangreiche Analysen eignen sich besser für Laptops und Desktops, da hier die notwendige Rechenleistung zur Verfügung steht. Mobilen Anwendern sollte daher Zugriff auf Dashboards und Berichte gewährt werden, die Nutzen auf den ersten Blick versprechen. Von detaillierten Adhoc-Analysen sollten mobile Anwender die Finger lassen. (BD)
