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Assekuranz 2008: Das Geld geht in den Vertrieb

13.11.08

Laut der aktuellen Studie „ Branchenkompass 2008 Versicherungen“ von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut genießt der Vertrieb bei den Investitionsentscheidungen deutscher Versicherer weiterhin eine hohe Priorität. Bis 2011 soll knapp jeder fünfte Euro der geplanten Ausgaben in diesen Bereich fließen.

Mehr als drei Viertel der Versicherungshäuser räumen der Standardisierung von Prozessen mit Hilfe der IT einen bedeutenden Stellenwert ein. Insbesondere in der Vertriebsunterstützung und Bestandsführung sehen die befragten Entscheider ein hohes Automatisierungspotenzial von ca. 60 Prozent. Jedes zweite Unternehmen hat darüber hinaus das Dokumentenmanagement ins Visier genommen und verspricht sich davon Prozesse zu normieren und damit flüssiger ablaufen zu lassen.

Gleichzeitig steht auch die Schulung von Mitarbeitern hoch im Kurs, hier wollen neun von zehn Topentscheidern in den kommenden drei Jahren die Weiterbildungsmaßnahmen für ihre Vertriebsmannschaften forcieren. Ziel ist es, das verloren gegangene Kundenvertrauen für den Betrieb durch steigende Beratungsleistungen ihrer Mitarbeiter zurückzugewinnen.

Zudem soll die Vertriebsmannschaft von einer personellen sowie finanziellen Stärkung des Außendienstes profitieren, da ca. 86 Prozent der großen und ca. zwei Drittel ( 65 Prozent ) der kleinen Versicherer in diesen Bereich investieren werden. Darüber hinaus plant fast jeder zweite Anbieter, den Internetdirektvertrieb bis 2011 zu erweitern. Im Einzelnen wollen fast 50 Prozent der Versicherer die Infrastruktur des Online-Vertriebs in den nächsten drei Jahren stärken. 

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