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Banken bieten kaum noch neue Jobs an

28.10.08

Ingenieure haben derzeit die besten Jobchancen, gefolgt von IT-Spezialisten und Unternehmensberatern. Schlecht sieht es dagegen vor allem in den medizinischen und sozialen Berufen sowie bei den Naturwissenschaftlern aus. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Auswertung des Internet-Portals jobturbo.de. Die Meta-Suchmaschine für den Personalmarkt hat in der Analyse die gesamten offenen Stellen in Deutschland einbezogen.

Danach werden gegenwärtig über 36.000 Ingenieure gesucht. Sie nehmen mit großem Abstand die Pole Position bei den freien Jobs ein. In der IT- und Telekommunikationsbranche, an zweiter Stelle des Rankings liegend, ist das Angebot bereits um ein Drittel und damit deutlich geringer. Allerdings kommen zusätzlich noch die IT-Berater hinzu, die in der Kategorie der Consultants enthalten sind und mit über 23.500 freien Stellen den dritten Platz einnehmen. Knapp dahinter liegen die Berufe aus Vertrieb und Handel, die ebenso wie die Fertigungsbranchen derzeit über 20.000 Stellen zu vergeben haben.

Deutlich schlechter ist es nach der Analyse von jobturbo.de um die beruflichen Perspektiven im Geldgewerbe bestellt. Wohl nicht zuletzt als Folge der aktuellen Finanzkrise bieten die Banken und Versicherungen bundesweit gerade einmal 8.600 Jobs an, das sind sogar deutlich weniger als beispielsweise die staatlichen und privaten Forschungseinrichtungen. Dort sind immerhin 9.500 Positionen neu zu besetzen. Auch im Rechnungswesen und Marketing der Unternehmen finden sich mit rund 16.000 bzw. 13.000 freien Arbeitsplätzen deutlich bessere Karrierechancen als für Banker und Versicherungsfachleute.

Ganz schlecht sind jedoch die beruflichen Möglichkeiten für all jene, die in medizinischen und sozialen Berufen ihr Geld verdienen. Mit nicht einmal 4.000 offenen Stellen gehören sie zu den Bereichen des Arbeitsmarktes, wo Bewerber einen besonders langen Atem haben müssen. Genauso wie die Personalfachleute und Naturwissenschaftler, denen nur wenig mehr Jobangebote zur Verfügung stehen. Vergleichsweise rosig sind dem gegenüber die Aussichten für Manager: Knapp 2.600 Führungspositionen sollen momentan neu besetzt werden.

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