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Banken in Sachen SOA führend

15.02.07

Die europäischen Finanzdienstleister sind in Sachen Service-orientierte Architekturen führend. Dies brachte eine Studie der IDC-Tochter Financial Insights zu Tage. Ihr zu Folge planen fast ein Viertel der Kreditinstitute in den kommenden zwölf bis 24 Monaten ein SOA-Projekt. 10 Prozent haben bereits mit entsprechenden Projekten begonnen. Vor allem Investment-Banken und Dienstleister in anderen Zweigen des Kapitalmarktes gehören zu den Pionieren. Als wichtigsten Grund für die SOA-Initiative nannten die Befragten den Wunsch, die Qualität ihrer IT-Systeme zu verbessern. Als weitere Motive wurden die schnellere Entwicklung neuer Systeme und Senkung der operativen Kosten angegeben. Die Akzeptanz des neuen Konzepts ist in der Finanzbranche jedoch noch wenig verbreitet, da die Mehrheit der Befragten über keine Kenntnisse der Vorteile verfügen.
IDC sieht die Banken heute vor drei grundlegenden Herausforderungen. So müssten sie ihre Daten und Anwendungen integrieren, ihre Wertschöpfungskette industrialisieren und die Flexibilität steigern. Service-orientierte Architekturen seien hierfür ein möglicher Schlüssel, da sich Fachabteilungen nicht länger mit technischen Beschränkungen auseinandersetzen müssten. Strategisch betrachtet böte SOA die Chance, interne Systeme mit Kundensystemen und Partnern zu verknüpfen, schlussfolgerten die Analysten. (BD)

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