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Best Practice-Modell zur Entwicklung von Virtualisierungsstrategien

02.04.08

Die Virtualisierung von Applikationen steht zwar bei immer mehr Unternehmen vorne auf der Agenda, nur wenige können hier jedoch schon auf praktische Erfahrungen zurückgreifen. Die Unternehmensberatung centracon hat deshalb ein Vorgehensmodell entwickelt, das die Anwender durch seine systematische Methodik und die Nutzung von Best Practice in ihren Planungs- und Entscheidungsprozessen unterstützt. „Die Virtualisierung ist zu Recht sehr verlockend, weil sie die Anwender von der bisherigen Infrastrukturabhängigkeit befreit und Anwendungen nach individuellem Bedarf als Service zur Verfügung stellen kann“, urteilt centracon-Geschäftsführer Robert Gerhards.

Allerdings gelte dies nicht pauschal für jede Anforderung, deshalb sei das Risiko relativ groß, sich weniger optimalen Architekturmodellen zu widmen, die anschließend nur mit hohem Aufwand korrigiert werden können. „Gerade weil sich die Virtualisierung gegenwärtig zu einem Trendthema entwickelt, besteht die Gefahr vorschneller und unzureichend abgesicherter Entscheidungen“, weiß Gerhards aus seinen Erfahrungen in der Praxis.

Der modulare Aufbau des Vorgehensmodells von centracon für die Entwicklung von Virtualisierungskonzepten beinhaltet sechs Stufen. Sie sind so angelegt, dass sie sich präzise auf die individuellen Unternehmensanforderungen zuschneiden lassen:

1. Orientierungs-Workshop: Darin wird ein übereinstimmendes Verständnis der Unternehmens- und IT-Strategien sowie der Rahmenbedingungen entwickelt und in einem Zielkatalog präzise dargestellt. Er dient als wesentliche Basis für die weitere strukturierte Vorgehensweise und definiert Art und Umfang, die Priorisierung und Meilensteine sowie wichtige Entscheidungspunkte im Zuge der Voruntersuchung.
2. Spezialisten-Workshop: Sein Zweck besteht darin, die fachliche Basis für die gemeinsame Lösungs-/ Architekturentwicklung zu entwickeln. In diesem Zusammenhang werden neue Lösungsansätze evaluiert sowie die im Kontext stehenden Technologien, Organisationsverhältnisse und Prozesse analysiert. Auf Wunsch kann hier als Ergebnis eine Standortbestimmung vorgenommen werden.
3. Lösungs- und Architekturentwicklung: Sie beinhaltet die Konzeption mehrwertorientierter Alternativmodelle für die Anwendungsvirtualisierung. Dabei werden neben der Technologie auch die möglichen Standardisierungspotenziale, Betriebsaspekte sowie der Nutzen für das Kerngeschäft betrachtet. Ergebnis dieser Phase sind Architekturskizzen und eine Beschreibung der als sinnvoll erachteten Alternativen.
4. Bewertung/Empfehlung: Auf Basis der Workshops und eines Abgleichs mit dem Zielkatalog erfolgt eine Nutzwertanalyse. Toolgestützt stellt sie in einer mehrdimensionalen Matrix vielfältige quantifizierbare und so genannte „weiche“ Kriterien vergleichbar dar. Optional werden zusätzlich auch Business Cases erarbeitet, um den wirtschaftlichen Nutzen transparent zu machen.
5. Projektskizze: Diese Stufe schafft die Grundlage der weiteren Umsetzung des geplanten Vorhabens. Hierbei werden in einer Roadmap die Informationen für die Zeit- und Ressourcen-Planung erarbeitet.
6. Proof of Concept bzw. Prototyp: Optional erfolgt die Realisierung ausgewählter Szenarien oder Lösungsmodule innerhalb einer Testumgebung, um sie unter Praxisbedingungen detaillierter evaluieren zu können.

Das Vorgehensmodell des auf innovative Client-Architekturen spezialisierten Beratungshauses centracon ist bereits bei mehreren DAX-notierten Konzernen und großen Mittelstandsunternehmen zum Einsatz gekommen.

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