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BI-Barometer: Deutliche Rendite-Unterschiede zwischen BI- und Non-BI-Unternehmen

14.01.08

Business Intelligence-Lösungen (BI) lohnen sich wirtschaftlichen für die Unternehmen. Denn wer sie nutzt, hat 2007 im Vergleich zum Vorjahr erneut eine höhere Netto-Rendite erzielt als Firmen ohne diese Technologie. Auch die aktuellen Wettbewerbsperspektiven bewerten die BI-Anwender optimistischer als die Vergleichsgruppe. Zu diesen Ergebnissen kommt der 2006 gestartete BI-Barometer des Hamburger Beratungshauses novem business applications GmbH.

Danach stieg 2007 der Rendite-Index der Firmen mit Business Intelligence auf 133,2 Punkte. Dem liegt eine durchschnittliche Umsatzrendite-Entwicklung von 4,41 auf 5,66 Prozent zugrunde, was einem Zuwachs von mehr als einem Viertel gegenüber 2006 entspricht. Auch bei den Betrieben ohne BI-Lösungen kam es zu besseren wirtschaftlichen Zahlen, allerdings mit einem geringeren Plus: Ihr Rendite-Index verzeichnete eine Anstieg um etwa ein Fünftel und erreichte einen Wert von 116,9 Punkten. „Damit zeigt die wirtschaftliche Entwicklung der BI-Anwender eine wesentlich stärkere Dynamik“, urteilt novem-Geschäftsführer Dr. Peer Schwieren. „Gleichzeitig wird der Return on Investment von Business Intelligence-Lösungen deutlich nachgewiesen.“

Einen tendenziell ähnlichen Unterschied zwischen den beiden Unternehmensgruppen weist das BI-Barometer auch bei der Bewertung der weiteren geschäftlichen Perspektiven auf. Hier erwarten 68 Prozent der auf Business Intelligence ausgerichteten Unternehmen einen guten bis sehr guten Fortschritt für die nächste Zeit. Dies hat einen Anstieg des Index für die Business-Perspektiven um 13,9 Prozent von 111,6 auf 127,0 Punkte bewirkt. Dem gegenüber zeigen sich die anderen Firmen etwas weniger optimistisch. Ihr Index entwickelte sich zwar auch positiv, aber lediglich um 10,7 Prozent auf 97,9 Punkte, weil in dieser Gruppe vergleichsweise mehr Unternehmen skeptischer in die Zukunft schauen.

„Business Intelligence zeigt sich in der Praxis als wichtiger Wachstumstreiber“, sieht sich der BI-Spezialist Dr. Schwieren durch die Entwicklung des BI-Barometers bestätigt. „Angesichts der heute in den betrieblichen Organisationen produzierten Informationsfülle unterliegen Managemententscheidungen zwangsläufig gewissen Risiken, die sich dann letztlich auch negativ in den Geschäftsergebnissen darstellen können. Intelligente Analyseverfahren dagegen schaffen eine verlässlichere Informationsbasis für die Unternehmens- und Prozesssteuerung.“ Insofern spricht nach Meinung von Dr. Schwieren die Logik dafür, dass Anwender mit Business Intelligence-Lösungen tendenziell über günstigere Erfolgsbedingungen verfügen.

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