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BitDefender will Sicherheit in Social Networks verbessern

30.06.09

Das auf Antivirus-Software spezialiserte Unternehmen BitDefender geht mit den Errungenschaften des Web 2.0 hart ins Gericht und warnt die User von Social Networks vor den Gefahren von Sicherheitsrisiken. So habe das rumänische Unternehmen bereits in mehreren Netzwerken wie facebook und Co zahlreiche gefährliche Malware-Threats aufgespürt. Dies bedrohe Privat- und Firmenanwender gleichermaßen. Denn rasant wachsende Nutzerzahlen und der damit verbundene riesige Datenpool machten die Netzwerke zum Eldorado für Cyberkriminelle. Aber auch Fehler und Mängel in der technischen Umsetzung z. B. beim Log-in-Prozess, im  oder bei Java spielten den Angreifen in die Karten.

Herkömmliche  Security-Lösungen unwirksam
Wirksamen Schutz böten die im Handel verfügbaren Produkte nicht. Neuartige Verfahren zur Verschlüsselung von Malware machten rein signaturbasierte Antivirus-Lösungen unwirksam. Vielmehr komme es laut BitDefender nun darauf an, neu Wege zu beschreiten und innovative Technologien zu entwickeln. So könne ein möglicher Ansatz der Gebrauch von kaskadierenden Sicherheitstechniken sein, bei dem das Verhalten eines potenziellen Threats beobachtet wird, wenn er anhand seiner Signatur nicht identifiziert werden kann. Hierfür hat der rumänische IT-Security-Sepzialist auch gleich zwei neue Sicherheitstechnologien entwickelt: B-HAVE und Active Virus Control.

Bei B-HAVE (heuristische Verhaltensanalyse in virtuellen Umgebungen) werden verdächtige Programme oder Dateien auf einem virtuellen Rechner ausgeführt und auf mögliche Bedrohungen hin untersucht. Erst wenn die Datei als ungefährlich klassifiziert ist, kann sie auf dem eigentlichen System ausgeführt werden. Laut Anbieter soll dies mehr Sicherheit und deutlich höhere Erkennungsraten unbekannter Threats gewährleisten.

Mit Active Virus Control wurde durch die Spezialisten ein Intrusion Detection System entwickelt, welches zwischen das zu schützende System und eine potenzielle Bedrohungen geschaltet wird. Dazu klinkt sich ein Modul der Sicherheitssoftware in die Kernel-Prozesse ein und injiziert einen speziellen Programmcode in die verdächtige Anwendung. Treten Unregelmäßigkeiten im Laufzeitverhalten auf, wird das Programm als Bedrohung eingestuft und gelöscht.


Die BitDefender-Top Ten der Sicherheitsgefahren bei Social Networks
1. Daten- oder Identitätsdiebstahl über von Cyberkriminellen angelegte virtuelle Profile
2. Unfreiwillige Informationsübermittlung durch Datenlecks an Dritte
3. Zielgerichtete Attacken gegen Unternehmen aufgrund der gespeicherten Daten in Social Networks
4. Schwachstellen der Netzwerktechnologie (Logfiles, Java etc.)
5. Spam- & Phishing-Attacken
6. Content-Veränderungen
7. Malware-Verteilung über Sozial-Netzwerke
8. Manipulation von Daten in den Profilen (Referenzen, Lebensläufe etc.)
9. Steigende Infrastruktur- und Wartungskosten für defensive Sicherheitslösungen bei Unternehmensnetzwerken
10. Produktivitätseinbußen, die durch Schäden aufgrund manipulierter Social Networks entstehen

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