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BitDefenders Blick in die Glaskugel zeigt multiple Angriffsstrategien auf Unternehmensnetzwerke

28.05.10

Möchte man dem Ausblick des IT-Sicherheitsexperten BitDefender folgen, so zeigt sich kein neues Bild. Denn gefälschte Antivirenprogramme, Instant Messaging-Würmer, PDF-Exploits oder P2P-Trojaner sind längst keine Unbekannten mehr. Aber: die Malware-Schreiber entwickeln zunehmend multiple Strategien für Angriffe auf die Unternehmensnetzwerke und die Mehrzahl der Angriffe zielen auch künftig auf finanzielle Gewinne ab. BitDefender geht auch in den kommenden Monaten von einer weiteren Zunahme der Malware-Aktivitäten aus. Neben den altbekannten Angriffsvarianten zählen weiterhin vor allem „Autorun-Infektionen“ zu den Angriffsinstrumenten der ersten Wahl. Threats dieser Art streuen sich über tragbare Speichermedien wie Flash-Laufwerke, Speicherkarten, USB-Sticks oder externe Festplatten. Daneben gehört die E-Mail-Kommunikation zu den größten Gefahrenherden für die IT-Sicherheit in Unternehmen. Über 45 Prozent aller Malware-Bedrohungen verbreiten sich heutzutage über dieses Medium. Laut BitDefender ist allein die Summe der über Spam-Mails verbreiteten Trojaner um 400 Prozent gestiegen.

Private Internetnutzung wird zur Falle für Unternehmen

Der IT-Sicherheitsexperte geht davon aus, dass viele derzeit im Umlauf befindlichen Threats ein Update oder Mutationen  in Form von Tarnmechanismen oder neuen Methoden zur automatisierten Verbreitung erfahren werden. Daneben rechnen die Experten aus Holzwickede mit Spam- und Phishing-Attacken auf Soziale Netzwerke und sehen hier in der Zukunft verstärkte Aktivitäten, das diese Kommunikationskanäle zunehmend auch von Unternehmen eingesetzt werden. Nach der Meinung von BitDefender legen viele Mitarbeiter sensible Informationen in derartigen Netzwerken gewollt oder ungewollt offen und gefährden somit das gesamte Unternehmen.

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