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BITKOM: Dienstliche E-Mail-Adresse wird zum Standard

27.08.08

Laut einer Umfrage des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e. V. (BITKOM) haben vier von zehn Berufstätige (42 Prozent) mindestens eine dienstliche E-Mail-Adresse. Laut BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer ein hoher Wert, da nicht nur Büro-Jobs, sonder alle Tätigkeiten berücksichtigt wurden. Die E-Mail werde für immer mehr Arbeitsplätze zum Standard. Viele nutzten ihre private Adresse auch für berufliche Zwecke. Zwölf Prozent der Berufstätigen haben zwei oder mehr dienstliche E-Mail-Adressen und jeder zweite (50 Prozent) bekommt täglich mehr als fünf dienstliche E-Mails.

Etwas mehr als die Hälfte (54 Prozent) der beruflichen E-Mail-Nutzer wünscht sich hierbei Orientierungshilfen vom Arbeitgeber: Regeln, welche Vorgänge per E-Mail, via Telefon oder im persönlichen Gespräch zu erledigen sind. Für E-Mail-freie Tage plädieren nur 37 Prozent der Berufstätigen mit dienstlichem E-Mail-Postfach. Fast zwei Drittel (63 Prozent) glauben nicht, dass sich hierdurch die Leistung und Effizienz steigern lässt.

Die E-Mail habe ihre Stärke dort, wo sie Informationen schneller und leichter zugänglich macht, so Scheer. Doch die E-Mail sei nicht immer der Königsweg, da zu viele und zu belanglose Nachrichten vom Wesentlichen ablenkten. Der BITKOM empfiehlt daher, E-Mails nur an die Empfänger zu senden, die die Informationen wirklich benötigen und mit den Funktionen „CC“ sowie „Alle antworten“ sparsam umzugehen.

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