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Bitkom: Fehlerrate bei Thin Clients geringer als bei PCs

14.08.07

Die Fehlerrate – Mean Time between Failures (MTBF) - von Thin Clients ist im Vergleich zu PCs besser. Die mittlere Zeitdauer, die diese abgespeckte Variante ohne Fehler arbeitet, liegt in der Regel um den Faktor 2,5 bis 4 höher als bei den PCs. Der Energieverbrauch ist niedriger, was auch zu einer geringeren Wärmebelastung führt. Auch besitzen Thin Clients weniger Bauteile und kommen ohne bewegliche Verschleißteile wie Lüfter oder Festplatten aus.

Problematisch ist jedoch, die Fehlerrate von Thin Clients untereinander zu vergleichen. Es gibt verschiedene Standards, um die MTBF zu ermitteln. Die unterschiedlichen Verfahren führen zu starken Schwankungen in den Ergebnissen. Bei einer Umfrage des Bitkom lag die Fehlerrate zwischen 25.000 und 200.000 Stunden. Laut Ralph Hintemann, Bitkom-Bereichsleiter IT-Infrastruktur & Digital Office, ist der MTBF ohnehin ein eher theoretischer Wert. Der Bitkom empfiehlt daher für die Praxis eine durchschnittliche zeitraumbezogene Ausfallzeit zu betrachten.

Beim Thin Client-Konzept haben die einzelnen Arbeitsplätze innerhalb des Netzwerks im Wesentlichen nur noch die Funktion der Ein- und Ausgabe von Daten. Über die Verbindungen werden lediglich Tastaturbefehle und Bildschirminformationen ausgetauscht. Dies erhöht die Datensicherheit erheblich und reduziert parallel das Datenvolumen innerhalb des Netzwerks signifikant. Die Rechnerlast wird bei diesem Infrastruktur-Konzept hauptsächlich auf die Server übertragen. Das Thin-Client-Konzept ist somit ein wesentlicher Bestandteil des so genannten Server Based Computing- und Virtualisierungs-Marktes.

In der neuen Publikation „Mean Time Between Failure bei Thin Clients“ gibt der Bitkom einen kurzen Überblick und eine Interpretationshilfe zu den unterschiedlichen Berechnungen der MTBF. Die Publikation ist unter
http://www.bitkom.org/de/publikationen/38337_47506.aspx verfügbar.

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