Aktuelle Praxishilfen:

Ganzheitlich digitale Rechnungsprozesse

In der Praxishilfe werden die kritischen Faktoren in der gegenwärtigen Realität

... [mehr]
Fitness-Check der IT-Infrastruktur

Die Praxishilfe untersucht die Leistungsbedingungen anhand von zehn zentralen Me

... [mehr]
Auswahl des IT-Providers nach der Service-Qualität

Anhand der Praxishilfe können die Anwender unter dem Gesichtspunkt der Service-Q

... [mehr]
Analyse der internen IT-Service-Qualität

Im Wettbewerb kommt nicht nur den IT-Technologien, sondern auch der Qualität der

... [mehr]
Anforderungsanalyse ECM

Die Praxishilfe beschäftigt sie sich insbesondere mit den zentralen Nutzenaspekt

... [mehr]
Suchen & Finden  
erweiterte Suche  

Business-Manager können zu wenig Ideen entwickeln

11.10.10

Die Fachbereichsverantwortlichen in den deutschen Unternehmen haben zu wenig Zeit für konzeptionelle Gedanken. Überhaupt mangelt es vielen in ihrem Job nach eigener Ansicht an den notwendigen Voraussetzungen, um sich über die tagtäglichen Routineaufgaben hinaus ausreichend mit der Fortentwicklung ihres Verantwortungsbereichs auseinandersetzen zu können. Dadurch sehen sie nach einer Erhebung der Business-Beratung coretelligence unter mehr als 300 Managern der zweiten und dritten Hierarchieebene ihren eigenen Wertbeitrag für den Arbeitgeber deutlich eingeschränkt. Zu den weiteren negativen Konsequenzen gehört, dass sie nicht innovativ genug planen können und sich mit Entscheidungsunsicherheiten herumplagen.

Der Befragung zufolge bestehen nur in jedem fünften Fall in zeitlicher und sonstiger Hinsicht günstige Voraussetzungen für die konzeptionellen Aufgaben. Weitere 17 Prozent der Business-Manager sind mit gewissen Abstrichen ebenfalls zufrieden. Bei der großen Mehrheit herrschen kaum ausreichende Bedingungen für kreative Gedanken. Entweder sind sie nach Meinung der Befragten gar nicht (41 Prozent) oder nur sehr eingeschränkt (20 Prozent) möglich.

Als Ursache führen mehr als zwei Drittel der Business-Manager die Belastungen durch das Tagesgeschäft an. Fast ebenso viele beklagen aber auch, dass sie eine zu hohe Informationsflut verarbeiten müssen. „Wer von einem Meeting zum anderen hetzt und sich dann noch nebenbei mit abstrakten Reports und einer Fülle an Kennzahlen auseinander setzen muss und dabei nicht einmal präzise zwischen wichtigen und unwichtigen Informationen selektieren kann, dem fehlt es zwangsläufig an Denkräumen“, urteilt coretelligence-Geschäftsführerin Marianne Wilmsmeier. „Die Business-Verantwortlichen werden in ein festes Verhaltensschema gepresst, so dass sie ihr intellektuelles Potenzial nicht ausreichend einsetzen können.“

So ist möglicherweise auch zu verstehen, dass in der Erhebung 53 Prozent kritisieren, dass im Jobumfeld keine adäquate Denkatmosphäre besteht. Noch mehr sogar sehen auch keine Anreize, sich kreativ ins Zeug zu legen: Ihrer Ansicht nach werden eigene Denkansätze im Unternehmen sowieso nicht ausreichend honoriert. „Die Kombination von Informationsflut einerseits und andererseits geringer intellektueller Herausforderung im Umfeld widerspricht vollkommen dem immer wieder proklamierten Selbstverständnis der Unternehmen“, problematisiert Wilmsmeier. „Es wird Mitgestaltung gepredigt, aber Anpassung gefordert.“

Die Folgen sind erheblich. Denn würden ausreichende Denkfreiräume bestehen, könnten die Manager einen höheren Wertbeitrag für das Unternehmen leisten, käme es zu innovativeren Planungskonzepten und würden intelligentere Problemlösungen entwickelt. Außerdem gäbe es eine stärkere Qualitätsorientierung und hätten die Entscheidungen eine gesichertere Grundlage. Diese Auffassung vertritt eine deutliche Mehrheit der Befragten.

Allerdings verweist die Business-Beraterin Wilmsmeier auf die zweite Seite der Medaille: „Eine Situation zu beklagen reicht nicht aus, man muss sich auch bemühen, die garantiert immer bestehenden Gestaltungsfreiräume aktiv zu nutzen“, will sie die Fachbereichsverantwortlichen nicht aus ihrer Pflicht lassen. „Individuelle aber auch kollektive Denkräume müssten heute kein Problem darstellen, trotz stetig steigender Komplexität und Dynamik. Voraussetzung ist ein Umdenken sowie ein bewusstes Auseinandersetzen mit individuellen Informations- und Inhaltskonzepten“, betont die coretelligence-Geschäftsführerin. „Hier liegt noch erheblich viel ungenutztes Potential – oder wer ist heute z.B. in der Lage zu erkennen, dass Kennzahlen erstaunliche Kreativitätsimpulse liefern können.“

Weitere Meldungen

Finnische Websites am sichersten

Der Besuch von Websites finnischer Herkunft ist verglichen mit anderen Top-Level-Domains w

...
Shell bezieht Kommunikationsdienste aus der Cloud

Die Branchenschwergewichte Microsoft und T-Systems haben von Shell einen Outsourcing-Auftr

...
Neue Firefox-Version mit Sicherheitskorrektur für URI-Lücke

Die neue Version des Web-Browsers korrigiert das Problem, das bei der Behandlung spezielle

...
Ernst & Young: Jeder zweite Mittelständler fürchtet Abkühlung der Konjunktur

Dem deutschen Mittelstand bereitet der Blick in die Zukunft Sorgen. Laut aktuellem Mittels

...
Provisionssystem STAB C/S für Immobilienfinanzierer

Für Immobilienfinanzierer bietet die Nord-Soft GmbH mit STAB C/S ein Provisionssystem an,

...
Der Trend liegt bei Open Source

Laut einer Studie der US-Analysten von The 451 Group entwickelt sich ein Trend hin zu Open

...
Microsoft-Chef Ballmer sieht Deutschland in der Führungsrolle beim Cloud Computing

Im Rahmen der internationalen Cloud Computing-Konferenz des Branchenverbandes BITKOM beton

...
VoIP-Umstellung in Unternehmen oft schwieriger als geplant

Die seit nunmehr sieben bis acht Jahren am Markt verfügbare VoIP-Technologie, die auch in

...
IBM mit Partner auf der IT & Business 2010

Unter dem Motto „der Mittelstand: Motor für Innovationen“ präsentiert sich BigBlue gemeins

...
Process Square bietet Prozessmanagement als SaaS-Variante

Das Softwarehaus Process Square bietet seine Lösung „Process Enterprise“ zur Abbildung und

...