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Client-Roboter von Servicetrace nimmt schwächelnde Anwendungen ins Visier

23.06.08

Das Darmstädter Softwarehaus Servicetrace hat eine funktional deutlich erweiterte Version seines „ServiceTracer- Client“ (STC) auf den Markt gebracht. Dieser administrationsarme End-to-End-Roboter dient der durchgängigen Überwachung von Performance und Verfügbarkeit zentraler Applikationen aus Sicht der IT-Benutzer. Zu den wichtigsten funktionalen Neuerungen gehört eine für den Monitoring-Markt neuartige Hochgeschwindigkeits-Bilderkennung, mit der alle Applikationen und Terminalservices sicher bedient und überwacht werden können. Zudem weist die universell einsetzbare Lösung durch die Komponenten STC-Guard und STC-Protector ein interaktives Error-Handling und eine automatische Behandlung äußerer Störfaktoren auf.

„Die zusätzlichen Features in Verbindung mit der im Markt bewährten hohen Laufstabilität und der einzigartigen Kombination implementierter Toolboxen machen das Werkzeug in seinem Leistungsprofil einzigartig und universell einsetzbar“, erläutert Servicetrace-Geschäftsführer Markus Duus. So biete die Lösung ohne großen Aufwand einen genauen Blick auf die IT Qualität beim Endanwender. „Zudem ist der ServiceTracer-Client die einzige intelligente Roboterlösung für das End-to-End-Monitoring, die sich praktisch im Plug-and-Play-Verfahren einsetzen lässt und sofort verlässliche Reports liefert“, ergänzt Duus.

Die Software ist in der Lage, alle im Markt befindlichen Anwendungen und Services zu bedienen und zu überwachen. Bei Abweichungen liefert der ServiceTracer-Client genaue Informationen, in welcher Lokation welcher Service nicht funktioniert. „Das Tool gehört zu den wenigen Lösungen am Markt, die gesammelte Daten verifizieren können und für lückenlose Informationen sorgen“, weiß Duus aus Produktvergleichen. Beispielsweise besitzen die ServiceTracer-Clients Routinen zur Selbstheilung des eigenen Systems, die auch zur automatischen Fehlerbehandlung genutzt werden können. Der mächtige Befehlssatz erlaubt es außerdem, neben einer sicheren Applikationsbedienung auch Automations- und Administrationsfunktionen wie File-Handling, Textprüfung, Laufwerks-Mapping, Prozesssteuerung oder Reboot durchzuführen.

Der Client-Roboter gehört zur Monitoring-Plattform „ServiceTracer“, die darüber hinaus Module zur Server- und Netzwerküberwachung sowie eine zentrale Managementeinheit bietet. Außerdem enthält sie eine Komponente für das Monitoring speziell für SAP-Anwendungen. Die Plattform von Servicetrace ist darauf ausgerichtet, die verschiedenen Leistungsebenen zwischen den zentralen Systemen und den Benutzer-Clients zu analysieren. Ihr Kernanliegen ist die effiziente und aufwandschonende Echtzeitanalyse der Verfügbarkeit und Leistungsqualität von IT-Services. Hier sieht Duus bei den Unternehmen einen erheblichen Handlungsbedarf. Denn in einer aktuellen Erhebung hatte Servicetrace ermittelt, dass nur jedes siebte Unternehmen durchgängig analysiert, wie hoch die Verfügbarkeit und Antwortzeiten am Arbeitsplatz der Mitarbeiter sind. Wenn die Firmen regelmäßig Messungen vornehmen, erfolgt dies jedoch meist nur zentral.

„Die entscheidende Messgröße ist jedoch die Leistung, die beim Benutzer ankommt und die in den Geschäftsprozess einfließt“, kritisiert Duus die Zurückhaltung der Unternehmen. Duus bemängelt, dass viele Unternehmen sich auf den zentralen Leistungsdaten ausruhten und die Strecke zwischen Rechenzentrum und Benutzer weitgehend außer Acht ließen. „Gerade in Firmen mit dezentralen Standorten, die sich möglicherweise auch noch im Ausland mit weniger günstigen Infrastrukturbedingungen befinden, können zwischen dem zentralen Output und der ankommenden Performance beim Benutzer ganz erhebliche Unterschiede auftreten.“

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