Aktuelle Praxishilfen:
Ganzheitlich digitale Rechnungsprozesse
In der Praxishilfe werden die kritischen Faktoren in der gegenwärtigen Realität
... [mehr]Fitness-Check der IT-Infrastruktur
Die Praxishilfe untersucht die Leistungsbedingungen anhand von zehn zentralen Me
... [mehr]Auswahl des IT-Providers nach der Service-Qualität
Anhand der Praxishilfe können die Anwender unter dem Gesichtspunkt der Service-Q
... [mehr]Analyse der internen IT-Service-Qualität
Im Wettbewerb kommt nicht nur den IT-Technologien, sondern auch der Qualität der
... [mehr]Anforderungsanalyse ECM
Die Praxishilfe beschäftigt sie sich insbesondere mit den zentralen Nutzenaspekt
... [mehr]Cloud: grenzenlose Flexibilität hat ihren Preis
Mit hohen Investitionen haben die Unternehmen ihre ITK-Systeme gegen Ausfälle geschützt und durch Service Level Agreements abgesichert. Die für das Unternehmen wichtigen Daten müssen jederzeit und möglichst sofort und ohne große Verzögerung zur Verfügung stehen. So wurden laut Ralf Marhenke, Geschäftsführer des Distributionshauses incom, gar Sekundenwerte beziffert, die ein Unternehmen ohne Datenzugriff bestehen kann und welche Konsequenzen aus einem möglichen Stillstand drohen. Flexibel soll IT sein, dem Business folgen und möglichst kostengünstig sein. Hier soll Cloud Computing in seinen unterschiedlichen Ausprägungen beispielsweise als Software as a Service oder als Infrastruktur-Outsourcing on demand den Heilsbringer darstellen und die Anbieter werden nicht müde, den Nutzer eben diese Heilsversprechen immer wieder vor betonen. Selten – wenn überhaupt – hört man in diesem Zusammenhang von der Notwendigkeit einer Reorganisation der zugrunde liegenden IT-Prozesse oder davon, dass beispielsweise die Absicherung der Verbindung zum Cloud-Anbieter eines viel höheren Maßes an Aufwand in Punkto Ausfallsicherheit, Absicherung und Datengeschwindigkeit bedarf, als eine Standard-Verbindung der Unternehmen ins Internet. Der Flexibilitätsgewinn ist in jedem Fall durch eine gesteigert Abhängigkeit vom Cloud-Dienstleister zu bezahlen und soll dann der Anbieter gewechselt werden, müssen ganze Datenberge umziehen und danach vom alten Anbieter gelöscht werden. Zentralisierte Datenbestände bei Cloud-Anbieter machen diese auch als lohnenswerte Angriffsobjekte für Cyberkriminelle sehr interessant. Daher empfiehlt Marhenke den Unternehmen, bei der langfristigen Planung auf größtmögliche Unabhängigkeit bei der Datenhaltung zu achten. „Sensible Daten, die über lange Zeiträume hin aufbewahrt werden müssen, benötigen Speicherkonzepte mit hoher Datensicherheit von mindestens zwei verschiedenen Speichertechnologien“, so der incom-Geschäftsführer. (BD)
