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Compuware mit Tipps zur optimierten Website-Performance

31.08.11

Der Lösungsanbieter Compuware hat aus der Analyse von ca. 500 Millionen Internet-Transaktionen die Erkenntnis gewonnen, dass die Beschleunigung der Website-Ladezeit um nur 2 Sekunden die Abbruchrate um 8 Prozent reduziert. Darauf aufbauend hat Compuware fünf Best Practices verfasst, deren Beachtung die Website-Performance steigern sollen:

1. Blick über die eigene Firewall hinaus: Viele Unternehmen beobachten nur, welche Prozesse im eigenen Rechenzentrum ablaufen und ob alle Systeme einwandfrei funktionieren. Dies genügt indes nicht, um vorherzusagen wie die Anwendung beim Endverbraucher ankommt. Compuware gibt zu bedenken, dass beispielsweise Faktoren wie die geografische Lage, der verwendete Browser oder Content-Lieferanten den Seitenaufbau ebenfalls beeinflussen und somit auch überwacht werden sollten.
2. Belegbare Daten aller beteiligten Partner: Für das Ausschalten von Fehlern muss die Ursache oder Quelle bekannt sein. Durch eine Auswertung von Performance-Daten von 4.000 Unternehmen hat Compuware herausgefunden, dass im Schnitt acht verschiedene vollwertige Domains und Server pro Seitenaufruf involviert sind. An dieser Stelle sollte laut Compuware geklärt werden, wer was liefert und an welcher Stelle an der Optimierungsschraube gedreht werden muss.
3. Anwenderbrille aufsetzten: Browser unterscheiden sich deutlich in der Seitenaufbau-Geschwindigkeit. Wichtig dabei ist, wie der Endverbraucher die Geschwindigkeit beurteilt und  wie lange es dauert, bis es so aussieht, als ob die Seite geladen wäre, auch wenn der Vorgang noch nicht abgeschlossen ist.
4. Verschiedene Browser und Endgeräte haben unterschiedliche Anforderungen: Webbasierte Anwendungen müssen in der Funktion und Geschwindigkeit mit den unterschiedlichen Browsern getestet werden. Compuware gibt zu bedenken, dass manche Seiten in bestimmten Browsern, Betriebssystemen oder Endgeräten langsam oder überhaupt nicht geladen werden.
5. Messbare Service-Vereinbarungen mit Drittanbietern: Wichtig ist, Service Level Agreements zu definieren und zu überwachen. Hierbei sollte ein konkretes Performance-Ziel fixiert werden. Auch Aspekte wie zusätzliche Kapazitäten, Zugriffsspitzen, Flexibilität und Stabilität verdienen ein Augenmerk. (BD)

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