Aktuelle Praxishilfen:

Ganzheitlich digitale Rechnungsprozesse

In der Praxishilfe werden die kritischen Faktoren in der gegenwärtigen Realität

... [mehr]
Fitness-Check der IT-Infrastruktur

Die Praxishilfe untersucht die Leistungsbedingungen anhand von zehn zentralen Me

... [mehr]
Auswahl des IT-Providers nach der Service-Qualität

Anhand der Praxishilfe können die Anwender unter dem Gesichtspunkt der Service-Q

... [mehr]
Analyse der internen IT-Service-Qualität

Im Wettbewerb kommt nicht nur den IT-Technologien, sondern auch der Qualität der

... [mehr]
Anforderungsanalyse ECM

Die Praxishilfe beschäftigt sie sich insbesondere mit den zentralen Nutzenaspekt

... [mehr]
Suchen & Finden  
erweiterte Suche  

coretelligence: Business Intelligence braucht neue Denkansätze

20.11.08

Die Fachbereichsverantwortlichen können nach einer kürzlich durchgeführten Erhebung durch das Beratungshaus coretelligence mehrheitlich den unternehmensübergreifenden Business Intelligence-Strategien nichts abgewinnen. Sie befürchten zu komplexe Projekte und auch einen Verlust ihrer Eigenständigkeit. Dabei sind sie durchaus auf Unterstützung angewiesen, weil es ihnen bei den bisherigen BI-Projekten nach eigener Aussage oft an den notwendigen technischen Kompetenzen mangelte. coretelligence-Geschäftsführer Andreas Wilmsmeier plädiert deshalb für ein Umdenken in den Business Intelligence-Strategien der Unternehmen. Dabei müssten insbesondere folgende Aspekte berücksichtigt werden:

Unternehmensweit abgestimmte Vorgehensweise durch eine BI-Agenda: Darin müssen sehr pragmatisch die allgemein gültigen Business-Ziele, Methoden und Realisierungsbedingungen beschrieben werden. Dazu gehören die Programme, Organisation, Fachanwendungen und die Governance-Anforderungen ebenso wie das Projektmanagement und die technische Plattform. Dies setzt voraus, dass Geschäftsleitung, Fachbereiche und IT-Verantwortliche an einen Tisch kommen, ihre jeweiligen Rollen klären und Verfahren finden, um sich zielgerichtet auch gegenseitig in die Pflicht nehmen zu können. Über die BI-Agenda werden auch die Ziele und Prioritäten der Business Intelligence-Ausrichtung allgemein verbindlich definiert. Sie ist somit nicht nur das strategische Gerüst, sondern beinhaltet gleichzeitig auch die Roadmap für den Realisierungsprozess.

Die Zuständigkeiten zwischen Fachbereichen und IT sind genau zu regeln: Es gilt, die Verantwortung nach dem Prinzip der bestmöglichen Kompetenz zu verteilen. Dazu gehört, dass die IT eine integrierte, konsolidierte und harmonisierte Datenplattform aufbaut, während die Fachbereiche mehr Verantwortung für die Entwicklung ihrer Applikationen wie Reporting, Analysen usw. selbst übernehmen. Somit entsteht hinsichtlich der technischen Verarbeitung „Business Intelligence aus der Steckdose“, wenn eine gemeinsame BI-Plattform entwickelt wird und nicht verschiedenste unabhängige bzw. isolierte Insellösungen aufgebaut werden.

Kompetenzen dürfen nicht konkurrieren, sondern müssen kooperieren: Faktisch findet eine bedarfsgerechte Kooperation in viel zu geringem Maße statt, woraus eine der zentralen Ursachen für die häufige Kritik an den BI-Realitäten resultiert. So ist oft zu beobachten, dass sich die IT das Thema selber auf die Fahne geschrieben und Projekte unabhängig von den Fachbereichen priorisiert hat. Dabei kann sie deren konkrete Anforderungen und Prioritäten nie genau beurteilen. Umgekehrt initiieren die Fachbereiche BI-Maßnahmen, aber können den IT-Kollegen ihre fachliche Anforderung nicht ausreichend verdeutlichen. Deshalb ist ein konstruktives Miteinander erforderlich, bei dem die eine Seite für die unternehmensweite technische Plattform zuständig ist und die andere dafür, wie sie in den Organisationseinheiten Business-orientiert genutzt wird. Denn es geht um ein intelligentes Zusammenfügen unterschiedlicher Kompetenzen und nicht um einen Wettstreit der Zuständigkeiten, der bei genauer Betrachtung immer nur Verlierer zum Ergebnis hat. Nur wenn eine kooperative Philosophie gelebt wird, lassen sich die Autonomiebestrebungen der Fachabteilungen vermeiden und können durch Enterprise-Strategien mit hoher Akzeptanz bei allen Beteiligten ersetzt werden.

Es ist ein Moderator erforderlich: Klassischerweise sprechen Fachbereiche und die IT-Abteilungen sehr unterschiedliche Sprachen. Dieses Phänomen ist schon lange problematisiert worden, ohne dass für die Praxis gangbare Lösungen entstanden sind. Gerade bei BI-Strategien gibt es jedoch vielfältige Berührungspunkte, wo ein gemeinsames Verständnis erforderlich ist bzw. Missverständnisse das Projektergebnis in hohem Maß gefährden können. So müssen die technische und fachliche Welt beispielsweise bei der Stammdatendefinition, den Qualitätsanforderungen und den Datenquellen zusammenfinden. Weil dies in der Praxis so häufig nicht funktioniert, sollte bei den erfolgskritischen Abstimmungsprozessen ein Moderator mit ausgeprägtem fachlichem Verständnis für beide Seiten eingesetzt werden. Seine Funktion besteht darin, die typischen Gaps in der Kommunikation zwischen der IT und den Fachbereichen zu vermeiden.

Weitere Meldungen

Business Intelligence-Leitfaden für den Mittelstand

Das Beratungsunternehmen novem business applications hat speziell für mittelständische Fir

...
BITKOM korrigiert Arbeitsmarktzahlen nach oben

In der ITK-Branche ist der Arbeitsmarkt wieder in Schwung. Laut dem Branchenverband BITKOM

...
Device Management Application integriert das iPhone in die IT-Infrastruktur

Die  von der DIALOGS Software GmbH entwickelte Device Management Application für das

...
Gartner sieht Dell im „Leaders Quadrant“ bei Midrange Enterprise Storage

Die Marktforscher von Gartner sehen Dell im Segment für Midrange Storage als führenden Anb

...
Social ECM wird als Instrument zur digitalen Transformation verstanden

Unter Social ECM verstehen die Unternehmen vor allem eine evolutionäre Weiterentwicklung d

...
Qualitätssiegel für die Sicherheit des Johanniter-Rechenzentrums

 

„TÜV Trusted Data Center“-Zertifizierung durch die TÜV TRUST IT GmbH Unternehmensgruppe

...
Actinium mit BI-Lösung für Verlage

Actinium Consulting hat mit „BI MediaPlus“ eine Business Intelligence-Lösung für Buch- und

...
Software-Initiative gründet Deutsches Forum für Softwarequalität

Unter dem Dach der Software-Initiative Deutschland e.V. hat nun das Deutsche Forum für Sof

...
Einfaches Energiedatenmanagement in der Pharma- und Chemieindustrie

Die FELTEN Group hat mit PILOT [green] eine Lösung zur Emissionssteuerung für Produktionsu

...
Production Intelligence wird erlebbar

Die FELTEN Group präsentiert am 20. November 2008 in Köln erstmals der Öffentlichkeit ihr

...