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C&P AG mit 10 strategischen Leitlinien für Migrationsprojekte

27.01.09

Die Software-Migration stellt im Regelfall sehr hohe technische und organisatorische Anforderungen an ein Unternehmen, da solche Projekte in großem Umfang Ressourcen binden. Zudem muss neues Wissen bezüglich neuer Softwaretechniken sowohl auf Programmierebene als auch auf Tool-Ebene aufgebaut oder über externe Dienstleister transferiert werden. Allerdings sind Migrationsprojekte nach Auffassung des Beratungs- und Systemhauses C&P AG keineswegs nur durch den damit verbundenen Aufwand geprägt.

„Eine Migration führt nicht nur zu neuen technologischen Verhältnissen hin, sondern bietet gerade auch die Chance, die durch viele Einflüsse gewachsenen Strukturen durch moderne konzeptionelle Ansätze grundsätzlich neu zu gestalten“, urteilt Kurt Glabischnig, Vorstand der C&P AG. Denn schließlich müsse sie darauf ausgerichtet sein, eine zukunftssichere Architektur mit höherer Produktivität und effizienterer Unterstützung der Geschäftsprozesse zu schaffen. Um diese Absicht zielsicher zu erreichen, müssten elementare strategische Leitlinien berücksichtigt werden:

1. Präzise Analyse der Kostenreduzierungspotenziale. Sind keine überzeugenden Effekte ermittelbar und ist eine Migration spezifischer Bedingungen wegen nicht unbedingt erforderlich, sollte von dem Projektvorhaben Abstand genommen werden.
2. Klares Anforderungsprofil ermitteln. Dies gilt sowohl in technischer Hinsicht mit den Innovations-, Funktions- und Integrationsaspekten als auch für die betriebswirtschaftlichen Erfordernisse.
3. Strukturen vereinfachen. Dazu gehört eine konsequente Prozessorientierung ebenso wie die Reduzierung doppelter und gar mehrfacher Datenerfassung und redundanter Reports.
4. Alte Gewohnheiten durch neue Workflows ersetzen, die auch zukünftigen Geschäftsprozessanforderungen und den Bedürfnissen der Benutzer an ihrem Arbeitsplatz entsprechen.
5. Die Anwendungslandschaft entschlacken durch gezielten Abbau der historisch als Flickenteppich gewachsenen Applikationen.
6. Umfassende Standardisierung der Methoden und Abläufe sowie bei der Strukturierung von Daten und dem Output nach dem Prinzip des kleinsten gemeinsamen Nenners.
7. Beschränkung der manuellen Schnittstellen, um vermeidbare Ressourcenfresser zu eliminieren und potenzielle Fehlerquellen zu vermeiden.
8. Auswahl einer projektgerechten Migrationsmethodik, die nach aller Erfahrung eher konventionell angelegt sein sollte, weil dadurch die Zwischenschritte besser prüfbar sind. Zudem muss die Methodik zur Kultur des Anwenderunternehmens passen.
9. Evaluierung der richtigen Tools im Dickicht des Marktangebots, weil bei Einsatz unzureichender Werkzeuge spürbare Projekt-verzögerungen und deutliche Effizienzeinbußen mit höheren Kosten entstehen können.
10. Wirkungsvolle Mobilisierungseffekte erzeugen, die konzeptionell und organisatorisch eine dynamische Weiterentwicklung des Projekts gewährleisten.

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