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Cyber-Ark gibt Tipps für mehr Sicherheit beim Cloud Computing

25.10.10

Die Auslagerung von IT oder ganzen Geschäftsprozessen in die Cloud liegt voll im Trend. Sicherheitsbedenken halten die Anwender bisher davon ab, auf den Cloud-Zug aufzuspringen. Aus diesem Grund hat der IT-Security-Spezialist Cyber-Ark 8 Tipps erarbeitet, deren Beachtung mehr Sicherheit mit sich bringen soll:

1. Management privilegierter Benutzerkonten: Der Service-Provider muss ein Privileged-Identity-Management-System für die Verwaltung entsprechender Accounts im gesamten IT-Betrieb implementiert haben, damit der Nutzer der Cloud die Gewähr hat, dass Policies, Prozesse und Practices seine Anforderungen an die Datensicherheit erfüllen. Laut Cyber-Ark sollte hierbei auf Standards wie ISO 27001 oder 27002 zurückgegriffen werden.

2. Policy-Konformität: Die Policies oder Prozesse des Privileged Identity Management auf Providerseite müssen den unternehmenseigenen entsprechen.

3. Evaluierung:  Im Auswahlprozess sollte die Security-Struktur des Dienstleisters genau unter die Lupe genommen werden. Ein besonderers Augenmerk gilt, laut dem Security-Experten, dabei den Tools für das Privileged Identity Management, die die Security-Policies und –Prozesse automatisch unterstützen sollten.

4. Dokumentation: Die Richtlinien und Prozesse des Privileged Identity Management müssen Audit- und Reporting-Anforderungen erfüllen. Die verwendeten Lösungen und Technologien sollten dabei schriftlich in Verträgen und Service Level Agreements fixiert werden.

5. Rollendefinition: Laut Cyber-Ark sind Prolicies von Nöten, die den privilegierten Zugang regeln und limitieren. Dabei ist auch eine Separation of Duties zwingend erforderlich.

6. Keine versteckten Passwörter: Auf eingebettete Applikationspasswörter, die Zugang zu Backend oder Datenbanken bieten, sollte verzichtet werden.

7. Kontrolle: Der Service-Provider muss eine Lösung implementiert haben, die eine permanente Überwachung der privilegierten Benutzerkonten sicherstellt.

8. Reporting: zu allen privilegierten User Accounts muss es Protokolle und Reportings geben, die ihre Nutzung überwachen. Der Service Provider sollte laut Cyber-Ark die Verwendung der „Premium Accounts“ zumindest  monatlich an den Antraggeber berichten.

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