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Cyber-Ark-Studie belegt Zunahme von Insider-Sabotage

07.07.10

Die aktuelle Cyber-Ark-Studie „Trust, Security & Password“ belegt, dass 41 Prozent der IT-Mitarbeiter ihre Administratoren-Recht nicht ausschließlich zum eigentlichen Zweck gebrauchen, sondern auch, um auf vertrauliche Informationen wie Kundendatenbanken und Personaldaten zuzugreifen. 27 Prozent der Unternehmen gaben zudem zu Protokoll, dass sie bereits das Opfer einer Insider-Sabotage geworden seien.

Im Rahmen der vierten Welle hatte Cyber-Ark rund 400 IT-Mitarbeiter in Führungsposition aus größeren Unternehmen in Großbritannien und den USA um Antwort gebeten.

Zahl der unerlaubten internen Datenzugriffe gestiegen

Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Anzahl derjenigen, die sich über Admin-Passwörter zu vertraulichen Informationen Zugang verschafften deutlich erhöht. Der Wert schnellte von 33 Prozent (2009) auf 41 Prozent der Befragten nach oben. Neben den Kundendatenbanken stehen  auch Personaldaten und Pläne zu Mergers & Acquisitions ganz  oben auf der Abgreifliste. Auch bei den Fällen von Insider-Sabotage registrierte der Security-Spezialist eine erhebliche Zunahme: von 20 Prozent in 2009 stieg der Wert in diesem Jahr auf  27 Prozent. Mehr als ein Drittel (35 Prozent) geht davon aus, dass bereits sensible Informationen oder geistiges Eigentum den Wettbewerb erreicht hat.

Schutzmaßnahmen lassen auf sich warten

Entsprechende Schutzmaßnahmen gegen Datenmissbrauch werden von den Unternehmen nicht ergriffen. 2009 bestätigten 29 Prozent der Unternehmen, dass keine Überwachung privilegierter Benutzerkonten erfolgt. Dieser Wert blieb in diesem Jahr mit 28 Prozent nahezu unverändert. Laut Cyber-Ark kommt erschwerend hinzu, dass die vorhandenen Sicherheitssysteme in der Regel unzureichend sind. 61 Prozent der IT-Verantwortlichen bestätigten, dass sie die implementierten Sicherheitsvorkehrungen umgehen können. 60 Prozent der Umfrageteilnehmer gab darüber hinaus zu Protokoll, dass sie beim Verlassen des Unternehmens vertrauliche Informationen mitnehmen würden. Zudem wurde auch deutlich, dass für die Übertragung vertraulicher Daten immer noch unsichere oder Systeme  mit hohem Administrationsaufwand zum Einsatz kommen. Hier vertrauen 35  der Unternehmen auf FTP-Lösungen und 34 auf E-Mail-Systeme.

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