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Cyber-Kriminalität unterwandert Vertrauen in Datensicherheit

21.01.10

Der IT-Security-Spezialist RSA hat jüngst die Daten seiner Studie „RSA 2010 Global Online Consumer Security Survey“ veröffentlicht. Das zentrale Ergebnis der Studie: auf der einen Seite sorgen sich die Nutzer von Online-Angeboten wie Social Networking oder Online Banking  zunehmend um die Sicherheit ihrer Daten. Auf der anderen Seite deckte die Studie auch ein wachsendes Bewusstsein für die Bedrohungen auf. In der Konsequenz wollen die Internet-Nutzer laut RSA-Studie künftig vorsichtiger bei der Preisgabe persönlicher Informationen sein. Zudem besteht eine höhere Breitschaft Sicherheitsvorkehrungen zu akzeptieren und einzusetzen.

Soziale Netzwerke stehen derzeit hoch im Kurs – sowohl bei den Internet-Nutzern wie auch bei den Cyber-Gängstern. Als Reaktion darauf gaben 65 Prozent der Networker an, mehr Vorsicht walten zu lassen und künftig weniger Informationen preiszugeben. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der Nutzung des Internet für Bankgeschäfte oder Behördenangelegenheiten. So machen sich 86 Prozent Sorgen über die Sicherheit ihrer persönlichen Daten in vernetzen Banksystemen. Bei der Nutzung von Online-Gesundheitsportalen mit Zugang zu vertraulichen Patientendaten sind 64 Prozent der Befragten beunruhigt. Gleiches ist auch im Bereich der behördlichen Online Services zu finden. Hier zeigen sich 68 Prozent der Studienteilnehmer skeptisch, wenn es sich um den Schutz ihrer Daten dreht. Um aber auch künftig nicht auf die Dienste verzichten zu müssen, sind über 90 Prozent der Nutzer bereit, schärfere Sicherheitsvorkehrungen zu akzeptieren, wenn diese angeboten würden.

Für die Studie hatte RSA mehr als 4.500 Internet-Nutzer aus 22 Ländern in Europa, Amerika und Asien befragt.

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