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Der IT-Arbeitsplatz als Service aus der Steckdose

04.10.07

Das Beratungsunternehmen Centracon hat eine umfassende Strategie zur Bereitstellung standardisierter und mobil nutzbarer IT-Arbeitsplätze mit geringer Infrastrukturabhängigkeit entwickelt. Es zielt auf eine Smart Client-Architektur ab, bei der die klassischen Methoden für das Desktop- und Softwaremanagement um innovative Lösungen wie die Zentralisierung, Virtualisierung und das Streaming ergänzt werden. Diese Technologien sind sowohl konzeptionell und als auch durch einen Centracon-eigenes „Automation FrameWork“ eng aufeinander abgestimmt. Über die Smart Client-Architektur stellen Unternehmen ihren Benutzern individuell zugeschnittene IT-Arbeitsplätze quasi als Service aus der Steckdose bereit, der ihnen an praktisch beliebigen internen und externen Standorten zur Verfügung steht.

„Die Zukunft der IT-Arbeitsplatzgestaltung führt weg von starren, ortsgebundenen Modellen hin zu Konzepten mit geringerer Infrastrukturabhängigkeit“, beschreibt Centracon-Geschäftsführer Robert Gerhards die Perspektiven. Die zentrale oder virtuelle Bereitstellung von Anwendungen und Arbeitsplätzen ermögliche im Gegensatz zu den klassischen Architekturkonzepten eine Modularisierung, mit der die heute meist unflexible Zuordnung von Anwendungen und Arbeitsplätzen aufgebrochen werde.

Den Bedarf für Smart-Client-Architekturen sieht Gerhards durch eine kürzliche Centracon-Erhebung bestätigt. Danach beklagen sich zwei Drittel der IT-Manager darüber, dass auf ihren dezentralen Systemen durchschnittlich zu viele Anwendungen installiert sind. Zur Reduzierung dieser Komplexität planen 29 Prozent der Unternehmen, innerhalb der nächsten zwei Jahre Smart Client-Konzepte zu realisieren. Weitere 51 Prozent sehen darin prinzipiell einen interessanten Ansatz, ohne jedoch bereits konkrete Planungen angedacht zu haben. „Bisherige Konzepte sind an ihre Grenzen gestoßen“, urteilt der Centracon-Geschäftsführer. „Mit einer Smart-Client-Architektur erzeugt die Standardisierung keine Nachteile, sondern schafft im Gegenteil einen deutlichen Gewinn an Flexibilität bei nur minimalen Infrastrukturvoraussetzungen.“

 

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