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Deutsche Unternehmen reduzieren Personalkosten

28.08.09

Mehr als 60 Prozent der hier beheimateten Unternehmen setzen den Rotstift an und sparen bei den Ausgaben für die Belegschaft. Dabei geht es nicht ausschließlich darum, Personal zu entlassen. Denn über die Optimierung der Arbeitszeitgestaltung oder Steigerung der Auslastung sind auch Kostenvorteile erzielbar. Gerade Unternehmen des Gesundheitswesens, der Öffentlichen Verwaltung und des verarbeitenden Gewerbes steht die Verringerung der Personalkosten an erster Stelle möglicher Kostensenkungsinstrumente. Das ist das Ergebnis der Potenzialanalyse Kostenmanagement von Steria Mummert Consulting.

Unterschiedliche Strategien in Abhängigkeit von Branche
Gerade in Unternehmen mit mehr als 5.000 Mitarbeitern steht die Reduktion der Ausgaben für Personal ganz oben auf der Kostensenkungsagenda. Unterschiedliche Strategien sind je nach Branchenzugehörigkeit zu finden. So wollen mehr als 70 Prozent der Führungskräfte aus dem Gesundheitswesen an der Personalkostenschraube drehen. Bei den Banken liegt dieser Anteil bei knapp 47 Prozent. Hier stehen vor allem Maßnahmen zur Prozessverbesserung (51 Prozent) sowie die Zusammenlegung von Produktionseinheiten hoch im Kurs. Auch bei Versicherern (70 Prozent) und den Energie- und Wasserversorgern (80 Prozent) ist man von dem Instrument der Prozessoptimierung als Tool zur Kostensenkung überzeugt.

Outsourcen heißt Kosten auslagern
Gut jedes fünfte Unternehmen sieht im Auslagern der IT Kostenvorteile. Knapp 35 Prozent der befragten Unternehmen haben mindestens eine Form von Outsourcing bereits umgesetzt. Zwei Drittel der Outsourcer konnte hierüber Kosteneinsparungen realisieren.

Zusammen mit dem Institut für Management- und Wirtschafsforschung hatte Steria Mummert Consulting 272 Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen Finanzen und Controlling befragt.

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