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Während sich die IT-Leiter in europäischen Firmen über ein wenig mehr Budget freuen dürfen, sieht es für die Kollegen aus den Vereinigten Staaten nicht ganz so rosig aus. Hier müssen Kürzungen hingenommen werden. Dies brachte nun eine weltweite Umfrage der Marktforscher von Gartner unter 1.011 CIOs ans Licht.
Weltweit betrachtet bleibt das Wachstum der IT-Budgets in diesem Jahr unverändert stabil bei 3,3 Prozent. So berichten knapp zwei Drittel der befragten IT-Leiter von unveränderten finanziellen Mitteln. 15 Prozent freuen sich über eine Aufstockung von runden 15 Prozent. Bei ein Viertel der Befragten stehen Kürzungen der Budgets von durchschnittlich zehn Prozent ins Haus.
Regionale Unterschiede in den Budgets
Regional betrachtet können sich die CIOs in Europa und im asiatisch- pazifischen Raum über etwas vollere Geldbörsen freuen. Nach eigenen Angaben ist von der Finanzmarkt-Krise kaum etwas zu spüren. Diese ist jedoch nicht an den US-amerikanischen Kollegen vorbeigegangen. Für die Region stellten die Marktforscher einen Rückgang von 3,1 auf 2,3 Prozent fest. Sollen Kosten eingespart werden, geschieht dies laut Erhebung bei den Betriebskosten. Investiert wird neben Business Intelligence auch in Unternehmenssoftware, in Server, in Storage und in die IT-Security.
Verwaltung und Notfallplan für die IT-Budgets
Laut Gartner ist die Analyse aber nur eine Moment-Aufnahme. Denn das erste Quartal ist für das Geschäftsjahr wenig repräsentativ. Veränderungen in den verfügbaren Mittel würden hier am stärksten deutlich, da die CIOs ihre Etats inzwischen anders verwalten. Laut den Marktforschern richten sie sich verstärkt nach einer betriebswirtschaftlichen Basis, was sich in den Ergebnissen des ersten Quartals niederschlägt. Kritisch sieht das Marktforschungsunternehmen die kaum vorhandenen Notfallplanungen der IT-Verantwortlichen. Sie ist nur bei knapp einem Drittel der Umfrageteilnehmer vorhanden.
