Aktuelle Praxishilfen:

Ganzheitlich digitale Rechnungsprozesse

In der Praxishilfe werden die kritischen Faktoren in der gegenwärtigen Realität

... [mehr]
Fitness-Check der IT-Infrastruktur

Die Praxishilfe untersucht die Leistungsbedingungen anhand von zehn zentralen Me

... [mehr]
Auswahl des IT-Providers nach der Service-Qualität

Anhand der Praxishilfe können die Anwender unter dem Gesichtspunkt der Service-Q

... [mehr]
Analyse der internen IT-Service-Qualität

Im Wettbewerb kommt nicht nur den IT-Technologien, sondern auch der Qualität der

... [mehr]
Anforderungsanalyse ECM

Die Praxishilfe beschäftigt sie sich insbesondere mit den zentralen Nutzenaspekt

... [mehr]
Suchen & Finden  
erweiterte Suche  

Die Fertigungsunternehmen rudern in Sachen Production Intelligence zurück

25.02.09

Die Fertigungsunternehmen erklären zwar mehr denn je Production Intelligence (PI) zu ihrer strategischen Ausrichtung, sie sehen dieses Ziel jedoch in großer Mehrheit noch in weiter Ferne. Nach einer Vergleichserhebung des Softwarehauses FELTEN Group für den PI-Barometer werden die Bedingungen im Produktionsmanagement sogar noch schlechter als vor einem Jahr eingeschätzt.

Unter Production Intelligence werden Methoden in der Fertigung verstanden, die den früheren Gegensatz von Automatisierung und Flexibilität auflösen. Außerdem gehört die optimierte Steuerung der Fertigung durch intelligente Auswertung von Produktionsdaten zu den zentralen Merkmalen. Damit werden ähnliche Prinzipien wie bei den Business Intelligence-Lösungen verfolgt, die jedoch ausschließlich auf die Geschäftsprozesse ausgerichtet sind, während PI mit einem vergleichbaren Ansatz die Produktionsprozesse fokussiert.

Laut der Studie beschreibt die Bezeichnung Production Intelligence für 62 Prozent der befragten Unternehmen „sehr präzise“ die Bedingungen in den Fertigungsprozessen, die sie im Visier haben. Für weitere 30 Prozent verkörpert dieser Begriff zumindest tendenziell die Ausrichtung ihrer Ziele. Ein Jahr zuvor war der Kreis der PI-Befürworter noch um 10 Prozent kleiner. Dadurch besteht inzwischen nur noch eine Minderheit von 7 Prozent, die sich mit einer solchen Zielsetzung nicht identifiziert.

Allerdings sind die Unternehmen offenbar selbstkritischer geworden, was ihren aktuellen Status in Sachen Production Intelligence anbelangt. Denn gegenüber 2008 haben sich die eigenen Einschätzungen, wie weit man von dieser Zielmarke noch entfernt sei, deutlich verändert. So ist der Anteil der Fertigungsbetriebe, die weniger als 20 Prozent von tatsächlichen PI-Verhältnissen entfernt sind, auf gut ein Fünftel gefallen. Vor Jahresfrist war noch gut ein Drittel der Meinung, dass sie sich schon fast auf Tuchfühlung in Sachen intelligente Produktionsverhältnisse befinden würden. Parallel dazu hat auch die Zahl der Firmen kräftig zugenommen, die sich mehr als 30 Prozent und damit deutlich von diesem Ziel entfernt sehen. Diese Gruppe ist von 26 Prozent in 2008 auf aktuell 38 Prozent der befragten Unternehmen angewachsen.

„Production Intelligence stellt einen neuen strategischen Ansatz dar, der dadurch in der Praxis zwangsläufig noch einige Fehleinschätzungen in sich birgt“, wundert sich Werner Felten, Geschäftsführer des Softwarehauses, nicht über die gegenüber dem letzten Jahr deutlich abweichenden Eigenbewertungen in der Studie. Die Vision intelligenter Verhältnisse im Produktionsmanagement habe für die Verantwortlichen zweifellos einen großen Charme, aber es sei im Markt längst noch nicht vollständig angekommen, dass dafür ein Umdenken erforderlich ist.

„Dort wo bisher ehrgeizigere Effizienzziele verfolgt werden, konzentriert man sich bei den Optimierungsmaßnahmen insbesondere auf den Einsatz von MES-Systemen (Manufacturing Execution Systeme). Doch die klassischen MES-Systeme sind viel zu statisch angelegt und dadurch nicht in der Lage, beispielsweise die heutigen Flexibilitätsanforderungen angemessen zu unterstützen“, begründet Felten. Außerdem gehe Production Intelligence konzeptionell weit über MES-Lösungen hinaus, indem PI die präzise Analyse und intelligente Nutzung der aufbereiteten Informationen in den Mittelpunkt stelle, erläutert er. „Insofern sind die begrifflichen Ähnlichkeiten zu Business Intelligence nicht zufällig, sondern sie ergänzen sich.“

Weitere Meldungen

Leitfaden zur Analyse der typischen Schwächen in den Kennzahlenkonzepten

Zwar gründen sich heutzutage fast alle wichtigen Unternehmensentscheidungen auf analysiert

...
Anwender haben hohe Ansprüche an eine Office 365-Migration

Deutschlands Unternehmen legen die Messlatte bei ihren Wünschen sehr hoch, wenn es um eine

...
Ryanair optimiert IT- und Kommunikationsnetzwerk mit Cable&Wireless

Die paneuropäische Fluglinie Ryanair konsolidiert ihr IT- und Kommunikationsnetzwerk mit H

...
FELTEN schafft grenzenlos flexible Produktionsprozesse

In der Prozessindustrie entwickelt sich mit Production Intelligence zunehmend eine strateg

...
Unternehmen investieren in Einsparung von Ressourcen und Energie

Hierzulande sind die Unternehmen bestrebt, ihre Energiekosten und den Verbrauch von Ressou

...
BITKOM sieht E-Learning in Deutschland angekommen

E-Learning ist ein fester Bestandteil der Aus- und Weiterbildung. So lautet die Kernbotsch

...
Mehr als 100 Millionen Mobilfunkanschlüsse in Deutschland

Im Mobilfunk wurde eine historische Marke geknackt: Seit Mitte April 2008 gibt es in Deuts

...
Green IT im Rechenzentrum der Continum AG

Der Freiburger Hosting-Anbieter Continum AG bekennt sich zu seiner Verantwortung beim Umwe

...
IT-Sicherheit wird auch durch emotionale Faktoren bestimmt

Die Unternehmenssecurity ist nicht nur die Einhaltung von im Vorfeld definierten Richtlini

...
Controlware unterstützt Firmen bei der Migration auf IP-Telefonie

Im Zuge der Bereinigung ihrer Übertragungsnetze hat die Deutsche Telekom AG zum 30. Septem

...