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Die Personalabteilung: Sicherheitsleck und große Schwachstelle

07.02.08

Bei vielen Nachrichten, die tagtäglich den Weg in die E-Mail-Postfächer finden, reicht ein kurzer Blick aus, um sie als Spam zu klassifizieren. Das Öffnen von Anlage verbietet sich in diesen Fällen, auch wenn die Angebote noch so verlockend klingen. Doch es ist gerade diese einfache Verhaltensweise, die einige  Berufsgruppen in den Unternehmen vor echte Probleme stellt. Und es geschieht exakt dort, wo die Mitarbeiter regelmäßig E-Mails von unbekannten Absendern bearbeiten und verarbeiten müssen. So erhalten die Angestellten in Personalabteilungen häufig Online-Bewerbungen mit Datei-Anhängen in Form von Zips oder PDFs. Im schlechtesten Fall können damit Viren oder ähnliche Schadprogramme in das Unternehmen gelangen.

In diesem Zusammenhang hatte der Bitkom in Zusammenarbeit mit Forsa eine repräsentative Studie in Auftrag geben, die das Bewerber-Verhalten bei Stellenausschreibungen untersuchte. Ihr zufolge wird die Online-Bewerbung bei mehr als der Hälfte (55 Prozent) der unter 35-jährigen bevorzugt. Dies stellt die Personalabteilungen und Sicherheitsverantwortlichen vor große Probleme, denn laut Candid Wüest, Sicherheitsexperte beim Security-Spezialisten Symantec, werden die Cyber-Kriminellen nicht nur auf der technischen Seite immer raffinierter. Sie haben in der Vergangenheit auch mehr Kreativität und methodisches Geschick an den Tag gelegt. Mitarbeiter in Personalabteilungen seien ein lohnendes Ziel, denn hier werden sämtliche personenbezogenen Daten gespeichert.

Eine Möglichkeit dieser Bedrohung zu begegnen, besteht in der Einrichtung spezieller Online-Applikationen auf der Unternehmensseite. Der Bewerber kann seine Daten in einer Online-Maske eintragen und auf diese Weise dem Unternehmen als Bewerber zur Verfügung stellen. Neben der Entlastung für die Personalabteilung wird hierbei auch den Sicherheitsbestrebungen Rechnung getragen.

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