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d.velop Gruppe fokussiert Social ECM Strategie auf Branchen und Fachverfahren

Von: Robin Heinrich

08.05.15

Mit einer strategischen Weichenstellung richtet sich die d.velop Gruppe auf die veränderten Kundenanforderungen im Zuge der digitalen Transformation aus und nimmt eine organisatorische Zusammenführung ihrer drei bisher in eigenständigen Gesellschaften operierenden Produktlinien vor. Diese Ausrichtung dient der stärkeren Fokussierung auf produktübergreifende und branchenspezifische Gesamtlösungen, gleichzeitig wird dadurch die Marktansprache vereinheitlicht und kundengerechter gestaltet.

 

Das Dokumenten- bzw. Enterprise Content Management ist in den meisten Branchen zum elementaren Bestandteil der Digitalisierungsstrategien geworden. Dabei hat sich seine Bedeutung in den letzten Jahren deutlich erweitert, indem nicht mehr allein die klassischen Funktionen wie etwa die Archivierung im Mittelpunkt stehen, sondern über die DMS/ECM-Plattformen verstärkt integrierte Fachverfahren und Prozesse abgebildet werden. Zudem besteht ein wachsender Bedarf an Lösungen zur mobilen und kollaborativen Nutzung von Informationen.

 

„Die digitale Transformation führt seitens der Unternehmen und Organisationen zu deutlich veränderten Anforderungen“, verweist d.velop-CEO Christoph Pliete darauf, dass die Anwender eine umfassendere und individuell sehr unterschiedliche Lösungsunterstützung erwarten. „Durch unsere drei Marken d.3ecm, ecspand und foxdox sind wir hervorragend dafür aufgestellt, weil die Kunden die jeweiligen Vorteile der Produkte bedarfsgerecht miteinander kombinieren können.“ Dabei stellt d.3ecm eine modulare Suite dar, während das Sharepoint-basierte ecspand kollaborativ ausgerichtet ist und foxdox Cloud-Anforderungen unterstützt.

 

„Mit diesen individuellen Integrationsmöglichkeiten stehen den Kunden ganz neue Lösungsperspektiven zur Digitalisierung und Automatisierung ihrer Geschäftsprozesse zur Verfügung“, erläutert Pliete. Exemplarisch verweist er auf Social ECM-Lösungen, die auf einer Kombination der drei Produktlinien beruhen. Dieser Wandel von der bisherigen Produktausrichtung zur Fokussierung auf produktübergreifende Gesamtlösungen solle hierzulande und international in erheblichem Umfang zusätzliche Wachstumsmöglichkeiten eröffnen. „2014 hat sich die d.velop AG mit einem Software Umsatzwachstum von 12% wieder einmal weit über dem Branchendurchschnitt entwickelt. Darüber hinaus konnten wir unser Betriebsergebnis um 66% steigern. Dieser Trend setzt sich auch 2015 bereits ungebremst fort. Mit der neuen Ausrichtung werden wir unserer Marktdurchdringung eine noch größere Dynamik verleihen können“, zeigt sich Pliete optimistisch.

Um diesen Wandel auch im Vertriebs- und Servicemodell abzubilden, werden die Tochtergesellschaften d.velop International GmbH und d.velop process solutions GmbH mit der d.velop AG verschmolzen. Weil in den Lösungen auch branchenspezifische Standards und regulatorische Richtlinien eine immer größere Rolle spielen, geht mit den organisatorischen Veränderungen gleichzeitig eine stärkere Branchenausrichtung einher. Damit erhalten die Kunden mit Blick auf die wachsenden Anforderungen durch die digitale Transformation zielgenauere und vor allem investitionssichere Lösungskonzeptionen, gleichzeitig profitieren sie zukünftig von dedizierten Beratern als Ansprechpartner.

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