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exagon-Vergleichsstudie: Kaum gestiegenes Interesse am Benchmarking der Prozesse

15.11.07

 Nur wenige Unternehmen sind derzeit in der Lage, ein systematisches Benchmarking der Qualität und Kosten ihrer IT-Prozesse vorzunehmen. Einer Vergleichserhebung von 2006 und 2007 der exagon consulting zufolge können derzeit lediglich 14 Prozent der Firmen eine umfassende Gegenüberstellung von Qualität- und Kosten vornehmen. 27 Prozent müssen sich dabei auf einzelne IT-Prozesse beschränken, alle anderen (59 Prozent) verzichten nach eigenen Angaben vollständig darauf. Gegenüber dem Vorjahr hat sich damit der Status kaum verbessert. 2006 hatten 62 Prozent der befragten Unternehmen zu Protokoll gegeben, keine Leistungsvergleiche ihrer IT-Prozesse vorzunehmen.

Allerdings sind heute deutlich weniger Unternehmen der Auffassung, deren Wirtschaftlichkeit und Qualität sei auch ohne ein Benchmark ausreichend transparent. 2006 war es noch mehr als jeder fünfte Betrieb, binnen Jahresfrist nur noch jeder achte IT-Verantwortliche. Ebenso haben sich in der Begründung, warum die Effizienz der IT-Prozesse so wenig Beachtung in der Praxis findet, Veränderungen ergeben. So schieben es 52 Prozent und damit 9 Prozent mehr Firmen als im Jahr zuvor auf die Kosten, auch mangelnde Ressourcen werden von mehr Unternehmen als Grund angeführt. Der Spitzenreiter bei den Ursachen bleibt aber in der exagon-Erhebung unverändert der Mangel an entsprechenden Instrumenten: Sieben von zehn der befragten IT-Manager geben an, dass sie über keine ausreichenden Methoden und Tools verfügen, um in einem Benchmarking alle IT-Prozesse systematisch unter die Lupe nehmen zu können.

„Wer heute von Effizienz in der IT spricht, muss sich zwangsläufig auch mit der Leistungsfähigkeit der IT-Services beschäftigen und nach objektiven Bewertungen suchen“, urteilt exagon-Geschäftsführer Joachim Fremmer. Doch das Thema Benchmarking sei in den Unternehmen noch nicht ausreichend angekommen, kritisiert er und verweist auf die Konsequenzen. „Damit bleibt außerhalb der Wahrnehmung, wo möglicherweise deutliche Schwächen in der Unterstützung von Geschäftsabläufen bestehen, die sich negativ auf die Wertschöpfung auswirken.“ Optimierungspotenziale würden sich nur finden lassen, wenn eine objektive Analyse erfolge, urteilt der ITSM-Experte. Auch mit Blick auf die Zukunft erachtet Fremmer ein größeres Engagement in Sachen Leistungsbewertung der IT-Prozesse als unbedingt notwendig: „Im Rahmen einer Industrialisierung der IT wird dies zwangsläufig zur Pflichtaufgabe, deshalb erscheint es sinnvoll, sich bereits jetzt damit zu beschäftigen.“

exagon führt gegenwärtig eine Benchmark-Initiative durch, bei der Unternehmen über einen ITSM-SelfCheck die Qualität ihrer IT-Prozesse online bewerten und mit den Durchschnittswerten der anderen Firmen vergleichen können. Damit erhalten sie eine tendenzielle Einschätzung ihrer aktuellen Qualitätsbedingungen im IT Service Management.

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