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Firefox mit weiterem Zuwachs

20.04.07

Der Firefox-Browser verbucht weiter steigende Nutzerzahlen. Weltweit ist der Einsatz innerhalb des letzten Jahres auf fast 17 Prozent angestiegen. Unter den globalen Regionen ist laut Angaben des französischen Web-Forschungsunternehmens XiTi-Monitor Ozeanien mit 24,8 Prozent weiterhin führend vor den Regionen Europa (24,1 Prozent) und Nordamerika (15,1 Prozent).
Allein in Europa konnte eine Steigerung von 19,4 Prozent auf 24,1 Prozent verzeichnet werden. Mit über 36 Prozent ist Deutschland bei der Firefox-Nutzung weltweit auf dem ersten Platz. In Australien und Neuseeland wird immerhin jeder vierte Internet-Zugriff mit ihm getätig. Selbst im Herkunftsland des Internet-Explorers (IE) konnte die 15-Prozent-Hürde genommen werden. Zum Vergleich: Microsofts Marktanteil liegt hier bei rund 78 Prozent.
Für die Firefox-Gemeinde ist der Sicherheitsaspekt ausschlaggebend. „Die Firefox-Nutzer sind im Allgemeinen besser über die Sicherheitsprobleme von PCs und dem Internet informiert, sie kennen viele Sicherheitslöcher im IE und entscheiden sich deshalb ganz gezielt für Firefox“, sagt Jahonnes Ullrich, Forscher am SANS Institut über die Motivation der Firefox-Nutzer. „Außerdem favorisieren sie die Sicherheits-Plug-Ins von Firefox“, ergänzt er.
Doch mit der schönen heilen Firefox-Welt könnte es bald vorbei sein. Ließen die Viren- und Malware-Programmierer den Browser in der Vergangenheit unberücksichtigt, dürften die satten Zuwachsraten letztlich dazu führen, dass er für diese Klientel aus seiner Versenkung auftaucht. „Zwei Jahre nachdem Firefox an den Start ging, scheint er bald genauso angreifbar zu sein, wie alle anderen Browser auch“, verdeutlicht John D. Anderson, IT-Manager bei dem Wirtschaftsprüfungsunternehmen WSRB in Ann Arbor im US-Bundesstaat Michigan. (BD)

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