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Fortbildung häufigster Dienstreisegrund

03.09.08

Eine aktuelle Studie der internationalen Fachhochschule Bad Honnef in Kooperation mit dem Marktforschungsinstitut infas hat nun ergeben, dass Fortbildung mit 45 Prozent der häufigste Geschäftsreisegrund in deutschen Unternehmen ist. Nur etwas weniger als ein Drittel (31 Prozent) der Reisetätigkeit findet aus den klassischen Gründen wie Verkaufsgespräche, Kundenbesuche, Außendienst oder Vertreterbesuche statt.

Ein weiteres Ergebnis: Reisen zu Fortbildungen werden als weitaus angenehmer empfunden als Reisen zu anderen Anlässen.
Während bei Schulungsteilnehmern die Tour zur Stärkung des Selbstwertgefühls beiträgt, bewerten die Business-Reisenden aus anderen Anlässen ihre Geschäftsreisen eher als anstrengend und belastend. Einigkeit herrscht bei beiden Gruppen indes bei der Erwartung, dass die Reisetätigkeit wesentlich zum beruflichen Erfolg beiträgt. Dies wird von mehr als vier Fünftel (85 Prozent)  angegeben.

Die Studie brachte außerdem zutage, dass 37 Prozent aller Business-Reisender älter als 50 Jahre sind und damit zur Gruppe der „Best ager“ gehören. Die über 40-Jährigen machen sogar 77 Prozent der Geschäftstrips aus.

Weiterhin wurde durch die Untersuchung deutlich, dass nicht das Unternehmen über die Ausgestaltung der Reise entscheidet, sondern der Reisende selbst. So gaben ca. 80 Prozent an, bei der Auswahl des Hotels, der Mietwagenfirma oder Airline unmittelbar beteiligt zu sein. In einem Viertel der Fälle werden sie dabei von Sekretärinnen oder Assistentinnen unterstützt. Nur drei Prozent wählen das Hotel oder die Mietwagenfirma gemeinsam mit einem Reisebüro aus; demgegenüber tun dies jedoch 15 Prozent bei der Fluglinienauswahl. Lediglich rund ein Fünftel ist an der Auswahl der Leistungsträger nicht beteiligt.

Im Rahmen der Studie wurden rund 15.000 Haushalte kontaktiert und 1.004 Telefoninterviews mit Geschäftsreisenden geführt.  

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