Aktuelle Praxishilfen:

Ganzheitlich digitale Rechnungsprozesse

In der Praxishilfe werden die kritischen Faktoren in der gegenwärtigen Realität

... [mehr]
Fitness-Check der IT-Infrastruktur

Die Praxishilfe untersucht die Leistungsbedingungen anhand von zehn zentralen Me

... [mehr]
Auswahl des IT-Providers nach der Service-Qualität

Anhand der Praxishilfe können die Anwender unter dem Gesichtspunkt der Service-Q

... [mehr]
Analyse der internen IT-Service-Qualität

Im Wettbewerb kommt nicht nur den IT-Technologien, sondern auch der Qualität der

... [mehr]
Anforderungsanalyse ECM

Die Praxishilfe beschäftigt sie sich insbesondere mit den zentralen Nutzenaspekt

... [mehr]
Suchen & Finden  
erweiterte Suche  

Frauen ärgern sich über unpersönliche Post von Unternehmen mehr als Männer

17.05.11

Eine unpersönliche Unternehmenskommunikation wirkt dann besonders negativ, wenn Frauen die Adressaten sind. Auf ein noch problematischeres Echo stößt die übliche Massenkommunikation, wenn die Kunden weiblich, studiert und über 40 Jahre alt sind. Zu diesem Ergebnis kommt eine soziografische Erhebung der legodo ag unter 1.005 volljährigen Konsumenten.

In der Untersuchung wurden die Teilnehmer nach ihrem Alter und dem Bildungsgrad kategorisiert, um differenzierte Erkenntnisse zu den Ansprüchen der Kunden hinsichtlich einer individuellen Ansprache durch die Unternehmen zu erlangen. Durchschnittlich ist ein persönlich gehaltener schriftlicher Dialog für 36 Prozent „immer wichtig“ und für ein weiteres Drittel „meistens wichtig“. Lediglich 14 Prozent erachten dies als eher überflüssig und 17 Prozent achten nicht darauf, ob die Mitteilungen der Unternehmen persönlich wirken.

Allerdings weist die Analyse nach Bildungsgruppen deutliche Differenzen auf. So stellen die Befragten ohne berufliche Tätigkeit oder ohne Ausbildungsabschluss die kleinste Gruppe mit einem großen Interesse an einer individuell ausgerichteten Ansprache dar, während die Konsumenten mit Hochschulausbildung den größten Wert darauf legen. Sie antworteten fast zur Hälfte mit einem eindeutigen Ja auf die Frage, ob ihnen bei Kundenmitteilungen wichtig sei, dass die Informationen genau auf ihre persönlichen Interessen zugeschnitten sind und zudem auf dem von ihnen bevorzugten Weg (Brief, Mail, SMS usw.) zugeleitet werden.

Ein ähnlich differenziertes Bild zeigen die Auswertungen nach den Altersgruppen. Dabei weisen die Befragten über 40 Jahre den größten Anspruch an eine individuell auf den Adressaten bezogene Kommunikation auf. Im Gegensatz dazu zeigen die Konsumenten im Alter zwischen 30 und 40 Jahren das geringste Interesse daran. Jeder Fünfte von ihnen, und damit doppelt so viele wie beispielsweise in der Altersgruppe über 50 Jahren, misst dem keine nennenswerte Bedeutung bei.

Auch der Vergleich nach  Geschlecht offenbart in der legodo-Erhebung recht deutliche Unterschiede: Während die individuell zugeschnittene Kommunikation den Frauen zu 73 Prozent immer oder meistens wichtig ist, ist der Anteil bei den Männern für dieses Votum mit 64 Prozent deutlich niedriger. Männer achten zudem deutlich seltener als die weiblichen Konsumenten darauf, ob die Mitteilungen an sie einen persönlichen Bezug aufweisen.

„Diese Ergebnisse beinhalten eine klare Botschaft an die Unternehmen“, urteilt legodo-Vorstand Marc Koch und präzisiert. „Als Konsequenz müssen sie ihre Kundenkommunikation nun viel differenzierter als bisher gestalten und dabei Abschied vom bisherigen Prinzip der weitgehend anonymen Massenkommunikation nehmen.“ Dabei sei darauf abzuzielen, jeden Kunden so individuell wie gewünscht mit relevanten Informationen zur richtigen Zeit und über den wirkungsvollsten Kommunikationsweg anzusprechen, betont Koch. „Letztlich muss die schriftliche Kommunikation so ausgerichtet werden, dass sie wirkt wie das gesprochene Wort.“

Weitere Meldungen

d.velop mit großer Wachstumsdynamik im DMS/ECM-Markt

Steigerung der Marktanteile seit 2012 um 40 Prozent, während viele Anbieter aus den Top-Te

...
Wer entlässt Wen? Der Entlassungsindex auf jobturbo.de

Kommt es zum Crash in der Wirtschaft? Welche Auswirkungen hat die Finanzkrise auf die Real

...
Zahl deutscher Phishing-Opfer angestiegen

Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BitKom) hat d

...
Fraunhofer und IBM wagen den empirischen Blick in die Bankenzukunft

Im Rahmen der Veranstaltung Bank und Zukunft 2010 wurden nun die Ergebnisse einer Studie v

...
Informationsportal zum Bilanzmodernisierungsgesetz gestartet

Mit dem aktuell im Bundesrat und Bundestag diskutierten Bilanzmodernisierungsgesetz (BilMo

...
Qualität der Geschäftsprozesse noch mit viel Luft nach oben

Actinium-Studie: Nutzenpotenziale konnten in den letzten drei Jahren nicht wesentlich gest

...
St. Augustinus-Kliniken implementieren elektronische Eingangsrechnungsverarbeitung

Die St. Augustinus-Kliniken am Niederrhein widmen sich verstärkt der Digitalisierung ihrer

...
FELTEN mit Best Practice-Methodik zur schlanken MES-Einführung

Die FELTEN Group hat eine Best Practice-Methodik zur schlanken Einführung von MES-Systemen

...
Infora-Seminare zur Nutzensteigerung bei der konventionellen und digitalen Archivierung

Die öffentliche Verwaltung steht zunehmend vor dem Problem, dass sie aufgrund angespannter

...
SER HealthCare als einziger Archivanbieter auf dem SAP-Infotag Healthcare

Als einziger Archivanbieter ist die SER Healthcare Solutions GmbH auf dem SAP-Infotag Heal

...