Aktuelle Praxishilfen:
Ganzheitlich digitale Rechnungsprozesse
In der Praxishilfe werden die kritischen Faktoren in der gegenwärtigen Realität
... [mehr]Fitness-Check der IT-Infrastruktur
Die Praxishilfe untersucht die Leistungsbedingungen anhand von zehn zentralen Me
... [mehr]Auswahl des IT-Providers nach der Service-Qualität
Anhand der Praxishilfe können die Anwender unter dem Gesichtspunkt der Service-Q
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Im Wettbewerb kommt nicht nur den IT-Technologien, sondern auch der Qualität der
... [mehr]Anforderungsanalyse ECM
Die Praxishilfe beschäftigt sie sich insbesondere mit den zentralen Nutzenaspekt
... [mehr]Fraunhofer SIT-Spin off geht auf Cyber-Piraten-Jagd
Im Auftrag von Kunden geht die CoSee GmbH künftig auf die Jagd nach Urheberrechtsverletzungen. Forscher des Fraunhofer-Instituts für Sichere Informationstechnologie haben das Unternehmen gegründet und das entwickelte „MediaSearch Framework“ lizenziert und weiterentwickelt, um Unternehmen automatisiert nach digitalen Musikdateien, Hörbüchern, Videos oder ähnlichem Content suchen lassen zu können. Einzige Voraussetzung hierbei: die Dateien müssen mit einem digitalen Wasserzeichen versehen sein. Diese Wasserzeichen seien seit Jahren im Markt erprobt, einfach in der Handhabung und somit kundenfreundlich, zeigt sich Patrik Wolf, Geschäftsführer CoSee zuversichtlich. Weil die „Signatur“ nur von passiver Natur sei, müsste aktiv gesucht werden. Daher habe man einen speziellen Suchdienst entwickelt. Es bestehe laut Wolf auch die Möglichkeit nach Wasserzeichen anderer Anbieter zu suchen.
Am Bedarf des Durchschnittsusers orientiert
Das MediaSearch Framework imitiert den menschlichen Benutzer, indem es sich mit wechselnden IP-Adressen aus den Adressräumen handelsüblicher Internet-Service-Provider einwählt. Lediglich exotische Verstecke würden nicht gefunden, so Wolf. Aber diese seien ohne wirtschaftliche Relevanz, da sie von der „Zielgruppe“ ebensowenig gefunden würden, so der Geschäftsführer weiter und macht zudem deutlich, dass ein Sperren der IP-Adressen die menschlichen Nutzer ebenso von Angeboten fern hielte wie den entwickelten Suchdienst.
Wasserzeichen statt Kopierschutz
In der Kritik der Wasserzeichen-Forscher stehen insbesondere die DRM-Systeme (Digital Rights Management), die Multimediadateien an bestimmte Endgeräte binden. Denn solche Systeme könnten dazu führen, dass selbst legal erworbene Dateien nicht auf jedem Player lauffähig wären. Hier sieht CoSee in den Wasserzeichen eine Alternative. So können mit Wasserzeichen versehene Multimediadateien in allen Geräten ohne Qualitätsverlust abgespeichert und wiedergegeben werden. „Doch wer unehrlich ist und Dateien an andere weiter, gibt kann Probleme bekommen“, mahnt Dr. Ing. Martin Steinbach, Gesellschafter bei CoSee, die neugierigen Nutzer. Denn wenn die Dateien den Weg in Tauschbörsen fänden, könnten sie mittels Wasserzeichen dem ursprünglichen Benutzer zugeordnet werden.
Ob der Staatsanwalt schreibt liegt an den Rechteinhabern
Wie Rechteinhaber mit den Suchergebnissen umgingen, bleibe ihnen selbst überlassen, macht Steinbach deutlich. Sie seien nicht gezwungen, den Rechtsweg zu beschreiten und die Herausgabe der IP-Adresse zu erzwingen. Man gebe ihnen vielmehr alle Informationen an die Hand, die Cyberpiraten direkt anzusprechen, so Wolf. Indes hat das Spin off eigenen Angaben zufolge bereits mit einer auf Medienrecht spezialisierten Anwaltskanzlei Kontakt aufgenommen, die gerne an die CoSee-Kunden weitervermittelt wird.
