Aktuelle Praxishilfen:

Ganzheitlich digitale Rechnungsprozesse

In der Praxishilfe werden die kritischen Faktoren in der gegenwärtigen Realität

... [mehr]
Fitness-Check der IT-Infrastruktur

Die Praxishilfe untersucht die Leistungsbedingungen anhand von zehn zentralen Me

... [mehr]
Auswahl des IT-Providers nach der Service-Qualität

Anhand der Praxishilfe können die Anwender unter dem Gesichtspunkt der Service-Q

... [mehr]
Analyse der internen IT-Service-Qualität

Im Wettbewerb kommt nicht nur den IT-Technologien, sondern auch der Qualität der

... [mehr]
Anforderungsanalyse ECM

Die Praxishilfe beschäftigt sie sich insbesondere mit den zentralen Nutzenaspekt

... [mehr]
Suchen & Finden  
erweiterte Suche  

Frontend-fokussierte kontra prozessorientierte Webshops

18.08.15

Der Umsatz im elektronischen Handel steigt kontinuierlich und wird nach den Prognosen des Statistischen Bundesamtes in diesem Jahr allein für den Einzelhandel hierzulande einen Umsatz von etwa 44 Milliarden Euro erreichen. Andererseits weist der aktuelle E-Commerce-Index von Poet darauf hin, dass die Webshops ihre wirtschaftlichen Entwicklungsperspektiven durchschnittlich keineswegs unkritisch bewerten. Hintergrund sind vielfach technische Unzulänglichkeiten, die beispielsweise keinen umfassenden Automatisierungsgrad zulassen und dadurch überhöhte Kosten erzeugen.

Die zentrale Ursache ist nach den Erkenntnissen der Poet-Consultants in dem weit verbreiteten Frontend-fokussierten Ansatz in den Konzepten für Webshops zu suchen. Sie konzentrieren sich vor allem auf die Präsentation der Angebote und das Kauferlebnis für die Internet-Kunden, die sich dahinter befindenden notwendigen Prozesse erlangen jedoch nur eine sekundäre Bedeutung. Mit diesem Ansatz wird die Planung von Webshops als eine recht einfache und weitgehend standardisierbare Angelegenheit dargestellt, zu den typischerweise empfohlenen Schritten gehören: Ziele definieren, das Design-Konzept erstellen, ein Shop-System auswählen, im Bedarfsfall noch einige individuelle Anforderungen darin abbilden und schon wird E-Commerce zu einer profitablen Erfolgsgeschichte.

„Solche Konzeptionen werden insbesondere von E-Commerce-Agenturen favorisiert, da sie ihre Kompetenzen vor allem auf der Präsentationsebene und damit im Frontend-Bereich haben“, weiß Poet-Geschäftsführerin Gerlinde Wiest-Gümbel aus den Erfahrungen des Marktes. „Als Konsequenz bleiben damit aber die für die Marktdurchdringung und Wirtschaftlichkeit besonders wichtigen Wertschöpfungsprozesse im Hintergrund weitgehend unbeachtet“, verweist sie auf die Schwächen dieses Ansatzes.

Konkret ist eine prozessorientierte Konzeption so zu verstehen, dass sie sich nicht vornehmlich auf die Frontend-Anforderungen konzentriert, sondern gleichzeitig dem Backend eine besondere Aufmerksamkeit widmet. Dazu gehören etwa die prozessuale Integration des Warenwirtschaftssystems, die Anbindung der häufig sehr komplexen Lieferantenverhältnisse und des Systems für das Produktinformationsmanagement (PIM). Aber auch Logistik, CRM und Marketing-Tools gehören dazu. „Nur wenn die Prozesse der verschiedenen technischen Systeme aufeinander abgestimmt sind, ist eine hochautomatisierte Unterstützung der Kaufvorgänge möglich“, betont Wiest-Gümbel.

Sie verweist darauf, dass der Frontend-fokussierte Ansatz aus den Anfängen des Online-Shoppings stammt, als die Erfolgsperspektiven im E-Commerce noch unklar waren und viele Betreiber diesen neuen Vertriebskanal nur mit begrenztem Investitionsaufwand aufgebaut haben. Allerdings sei die technologische Entwicklung auch noch nicht weit gewesen, nennt sie beispielhaft die Integration von Backend-Systemen in die Shop-Infrastruktur. „Das hat sich im Falle von SAP eindeutig geändert. Heutzutage sind Strategien nicht mehr zukunftsfähig, die sich vornehmlich auf das Frontend konzentrieren und dabei die Wertschöpfungsprozesse im Hintergrund einschließlich ihrer Integrationsanforderungen vernachlässigen.“

Die prozessorientierte Ausrichtung von E-Commerce-Projekten verlangt zwangsläufig eine höhere technische Expertise für die Planung und Implementierung, bringt aber auch einen deutlich höheren Nutzen mit sich. „Durch die Integration von Backend-Systemen wie SAP wird nicht nur eine höhere wirtschaftliche Effizienz und eine signifikante Ertragssteigerung erzielt, sondern erst dadurch werden Kauferlebnisse für den Kunden geschaffen“, plädiert Wiest-Gümbel für ein Umdenken.


Über die Poet GmbH
Die Poet, mit rund 100 Mitarbeitenden an den Standorten Karlsruhe und Alexandria, gehört seit über 20 Jahren zu den führenden Experten im E-Business. Als Full-Service-Anbieter für Einkaufs- und Verkaufsprozesse implementiert der SAP-Partner Poet effektiv und effizient Projekte auf Basis marktführender Lösungen für Produktinformations-Management und E-Commerce. Die hauseigene Einkaufslösung „Poet X-Solutions“ gilt bei SAP-Kunden bereits seit Jahren als die Lösung für katalogbasierte Beschaffung. Zudem hat sich Poet in einer Vielzahl von Projekten als zuverlässiger Partner für Individuallösungen in der Öffentlichen Verwaltung etabliert.
Weit mehr als 100 Unternehmen aus Industrie, Handel und dem Öffentlichen Sektor sind von den Poet Services und Produkten überzeugt. Dazu gehören unter anderem ABB, Airbus, adidas, Cornelsen, Daimler, die Freie Universität Berlin, Merck, das Umweltbundesamt, die Senatsverwaltung Berlin oder ThyssenKrupp. Weitere Informationen finden Sie unter: www.poet.de

Pressekontakt
POET GmbH
D-76227 Karlsruhe, An der RaumFabrik 33a |
Tessali Lacker
Tel. +49 (0)721 60 280 0
presse@poet.de

Weitere Meldungen

Drittes Erweiterungspaket für SAP ERP verfügbar

SAP hat heute das dritte Erweiterungspaket für seine betriebswirtschaftliche Standardanwen

...
Energiewende kommt langsam in der Produktion an

Die Energiewende scheint in den Unternehmen der Fertigungsbranchen schon weitgehend angeko

...
Kommunikationsbranche: Der Anteil der Dienstleistungen liegt bei 70%

Die Kommunikationsbranche in Deutschland hat im Jahr 2005 Waren und Dienstleistungen in Hö

...
IT-Services haben Rückenwind

Aktuellen Zahlen der Marktforscher von Gartner zufolge erfreuen sich IT-Dienstleistungen s

...
Verein „Deutschland sicher im Netz“ nimmt Arbeit auf

Der anlässlich des IT-Gipfels Ende 2006 gegründete Verein „Deutschland sicher im Netz“ (Ds

...
CRM-Geschäfte wachsen in zweistelliger Höhe

Die Umsätze mit CRM-Lösungen werden laut dem Marktforschungsunternehmen Gartner weiterhin

...
Bearingpoint vor Verkauf seines EMEA-Geschäfts an die Mitarbeiter?

Innerhalb des Beratungshauses BearingPoint gibt es Bestrebungen, die Mehrheit des EMEA-Ges

...
Anwender haben hohe Ansprüche an eine Office 365-Migration

Deutschlands Unternehmen legen die Messlatte bei ihren Wünschen sehr hoch, wenn es um eine

...
KDE 4.0 kommt nun doch früher

Nachdem die Veröffentlichung der grafische Bedienoberfläche KDE 4.0 Anfang September auf d

...
legodo mit Leitfaden für Social Media in der Kundenkommunikation

Immer mehr Studien sprechen inzwischen davon, dass viele Unternehmen das Thema Social Medi

...