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Girlsday bei den ITK-Unternehmen

06.12.11

Laut aktueller Mitteilung des Branchenverbandes BITKOM wollen die Hightech-Unternehmen den Frauenanteil in den Fach- und Führungspositionen deutlich steigern: Bis zum Jahr 2020 strebt man hier eine Versechsfachung des Frauenanteils im Top-Management, eine Verdreifachung im mittleren Führungssegment und ein Plus von 68 Prozent bei IT-Spezialistinnen an. Die brachte nun eine Befragung unter 700 Unternehmen dieses Wirtschaftssektors ans Licht. Für den BITKOM-Präsidenten Prof. Dieter Kempf sind diese Ergebnisse „mutig“ wie auch „ermutigend“.

Frauenquote im Hightech-Sektor unrealistisch
Mit Blick auf die gegenwärtige Situation in den Unternehmen macht der BITKOM deutlich, dass die diskutierte Frauenquote von 30 Prozent für den Hochtechnologie-Sektor nicht realisierbar sei: Beträgt der Anteil weiblicher Top-Führungskräfte innerhalb der Branche derzeit rund 3 Prozent, soll er bis 2020 auf 17 Prozent ansteigen. Etwas moderater sind die Zuwachsraten im Bereich der mittleren Managementebene: von rund 4,4 Prozent soll die 15-Prozent-Latte bis 2020 genommen sein. „Hohe Quoten lassen sich nicht über Nacht umsetzen“, urteil Kempf. Vielmehr bedürfe es einer mittel- und langfristigen Entwicklung von Führungspersönlichkeiten. Selbiges gelte auch für Fachkräfte. Mit etwa 20 Prozent Frauenanteil im Studienfach Informatik und 10 Prozent bei Auszubildenden suchen die Hightech-Unternehmen heute schon vergebens nach weiblichen Angestellten. (BD)

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