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Günstiger Preis reizt trotz Sicherheitsbedenken

17.12.08

Die Weihnachsteinkäufe verlagern sich zusehends ins Internet. In einer Umfrage von SafeNet unter 280 Konsumenten zum Thema Online-Shopping und Weihnachtseinkäufe gaben drei Viertel der Befragten an, die diesjährigen Präsente ausschließlich im Internet zu kaufen. 50 Prozent planen, in diesem Jahr das Internet noch stärker als im Vorjahr zu benutzen. Die Hälfte der Online-Einkäufer geht jedoch nicht ohne Sicherheitsbedenken auf die Suche nach Geschenken.

Einer von drei Befragten kann nicht zweifelsfrei sagen, welcher Internethändler vertrauenswürdig ist. 72 Prozent machen ihre Entscheidung allein vom Markennamen abhängig. Noch nicht einmal jeder Fünfte (14 Prozent) liest die allgemeinen Geschäftsbedingungen der jeweiligen Online-Shops. Eine entscheidende Rolle spielt neben der Sicherheit vor allem der Faktor Geld. Drei Viertel der Befragten wollen im Internet Schnäppchen auftun und glauben an den Preisvorteil gegenüber dem normalen Handel.

Aufgrund der wirtschaftlichen Krise gehen die Verbraucher gerade in der Vorweihnachtszeit bewusster mit ihrem Geld um, so Ansgar Dodt, Director of Embedded Systems EMEA bei Safenet. Dies gehe einher mit einem Mangel an Vertrauen in die Sicherheit von Online-Händlern. Sobald Kreditkarten-Informationen erfoderlich sind, möchten die Käufer ihre Daten in Sicherheit wissen, so Dodt weiter. Shops, die sich an der Richtlinie wie den Sicherheitsstandards der Kreditkartenwirtschaft orientierten und dies gegenüber den Kunden kommunizierten, hätten in diesem Jahr einen klaren Wettbewerbsvorteil. 

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