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Hacker-Attacken nehmen zu und Barracuda Networks weiß warum

30.06.11

Nach einer Reihe von spektakulären Web-Angriffen im privatwirtschaftlichen und auch öffentlichen Sektor sehen sich die Verantwortlichen gezwungen, der Bedrohung durch entsprechende Maßnahmen zu begegnen. Das  Lagebild „Cybercrime 2010“, das heute durch das BKA in Berlin veröffentlicht wurde, lässt stutzig werden: so stieg der durch Internetkriminalität verursachte Schaden 2010 um 66 Prozent an. Auch das Phishing stieg im vergangenen Jahr um ganze 80 Prozent. Für den Anbieter von Lösungen für die IT-Sicherheit sowie Netzwerk- und Speicherlösungen sind es vor allem drei Trends, die diese Entwicklung maßgeblich beschleunigen. So ist die rasche Verbreitung von Hacker-Werkzeugen und Anleitungen über das Web eines der Hauptprobleme. Durch entsprechende Suchbegriffe kann auch der Laie in den Besitz der Tools gelangen und mittels Video-Tutorials Angriffe starten. Die Zeiten, in denen derartige Attacken das Werk von Spezialisten waren, gehören laut Oliver Wai, Product Marketing Manager bei Barracuda Networks, der Vergangenheit an. Der zweite Trend ist von wirtschaftlich motivierter Natur: so existiert laut dem Lösungsanbieter noch immer eine rege Nachfrage nach gestohlenen Kreditkarten, E-Mail-Adressen, personenbezogenen Daten, Benutzerkonten oder Zombie-Rechnern. Damit bleibt der Datenklau nach wie vor ein sehr lukratives Geschäft. Auch die Summe der Webattacken aus strategischen Motiven (3. Trend) hat zugenommen. Laut Barracuda Networks waren die jüngsten Angriffe auf Rüstungs- und Sicherheitsfirmen äußerst ausgereift und müssen somit unter strategischen Gesichtspunkten geplant worden sein.  (BD)

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